Exor blickt auf ein schwieriges Jahr zurück. Während die Märkte am heutigen Feiertag ruhen, analysieren Investoren die schwache Entwicklung der italienischen Holding. Der Nettoinventarwert (NAV) sank im Geschäftsjahr 2025 um acht Prozent auf 164,40 Euro je Aktie. Ein deutlicher Rückgang.
Krise im Kerngeschäft
Besonders die Autobranche belastete das Portfolio. Ferrari verzeichnete 2025 einen negativen Gesamtertrag von 22 Prozent. Im laufenden Jahr verlor die Aktie weitere elf Prozent. Stellantis traf es noch härter. Das Papier brach seit Januar um 40 Prozent ein.
Auch CNH Industrial kämpfte mit Problemen im Markt für Landmaschinen. Dort lag der Verlust im vergangenen Jahr bei 26 Prozent. Diese Entwicklungen im Kernsektor konnten andere Bereiche nur teilweise auffangen.
Lichtblicke abseits der Straße
Ein Gegengewicht bildete die Investmentplattform Lingotto. Sie erzielte 2025 eine Rendite von 40 Prozent. Das verwaltete Vermögen stieg auf über zehn Milliarden Dollar. Parallel dazu baute Exor das Engagement im Gesundheitssektor aus.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Exor?
Die Holding investierte 800 Millionen Euro in Unternehmen wie Philips und bioMérieux. Die Philips-Beteiligung lieferte bisher eine jährliche Rendite von fast zwölf Prozent. Damit diversifiziert das Management das Portfolio weg von der reinen Industrieabhängigkeit.
Strategie für das laufende Jahr
Für 2026 plant das Management eine weitere Vereinfachung der Struktur. Rund 3,7 Milliarden Euro stehen für neue Investitionen bereit. Diese Summe stammt aus Barmitteln und geplanten Verkäufen. Exor will sich unter anderem von GEDI und Lifenet Healthcare trennen.
Das Ziel: rund 2,7 Milliarden Euro Erlös aus diesen Verkäufen. Im Mai steht die Hauptversammlung an. Die Aktionäre stimmen dann über neue Mitglieder für den Verwaltungsrat ab. Png Chin Yee von Temasek soll das Gremium verstärken.
Exor-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Exor-Analyse vom 1. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Exor-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Exor-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Exor: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
