Der US-Energieversorger Exelon hat im vierten Quartal 2025 seine Erwartungen übertroffen und löste damit einen kräftigen Kurssprung aus. Die Aktie legte im vorbörslichen Handel um 7,57 Prozent auf 45,40 Dollar zu. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte 0,59 Dollar – Analysten hatten lediglich 0,57 Dollar erwartet.
Beim Umsatz verfehlte das Unternehmen mit 5,41 Milliarden Dollar zwar knapp die Prognose von 5,51 Milliarden Dollar. Doch Anleger zeigten sich davon unbeeindruckt. Entscheidender war offenbar die starke operative Leistung: Für das Gesamtjahr 2025 kam Exelon auf ein bereinigtes Ergebnis von 2,77 Dollar je Aktie – ebenfalls über den Erwartungen.
Milliardenschwere Investitionen geplant
Besonders bemerkenswert: Exelon erhöht seine Investitionen für die kommenden vier Jahre um 3,3 Milliarden Dollar auf insgesamt 41,3 Milliarden Dollar. Der Fokus liegt dabei auf dem Ausbau des Übertragungsnetzes. Rund 70 Prozent der zusätzlichen Mittel fließen in Transmissionsprojekte – ein klares Signal angesichts der wachsenden Stromnachfrage durch Rechenzentren und die Energiewende.
Die erwartete Wachstumsrate der Bemessungsgrundlage steigt damit auf 7,9 Prozent pro Jahr bis 2029. CFO Jeanne Jones betonte, das Unternehmen sei damit gut positioniert, ein jährliches Gewinnwachstum nahe dem oberen Ende der Spanne von 5 bis 7 Prozent zu erreichen.
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Ausblick überzeugt
Für 2026 stellt Exelon ein bereinigtes Ergebnis zwischen 2,81 und 2,91 Dollar je Aktie in Aussicht. Mit 2,83 Dollar liegt die Konsensschätzung der Analysten genau im mittleren Bereich. Das Management bekräftigte zudem sein Ziel, die Dividende jährlich um 5 Prozent zu steigern. Für März 2026 wurde eine Quartalsdividende von 0,42 Dollar je Aktie angekündigt.
CEO Calvin Butler zeigte sich selbstbewusst: „Wir haben die richtigen Leute, die richtige Plattform und die richtige Strategie, um diese Verpflichtungen weiterhin zu erfüllen.“ Das Unternehmen habe in den vergangenen Jahren eine durchschnittliche Eigenkapitalrendite von 9,4 Prozent erzielt – und mit dem verstärkten Fokus auf Übertragungsnetze dürfte diese künftig noch steigen.
Trotz steigender Finanzierungskosten bleibt die Bilanz solide. Exelon plant, rund 40 Prozent der Mehrinvestitionen über Eigenkapital zu finanzieren – auf das Jahr gerechnet weniger als 2 Prozent der Marktkapitalisierung. Ein defensiver Ansatz, der dem Unternehmen finanziellen Spielraum sichert.
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