Die Evotec Aktie sucht nach einem stabilen Boden, doch hinter den Kulissen formiert sich Widerstand gegen den Abwärtstrend. Während Leerverkäufer ihre Wetten aufrechterhalten, nutzen institutionelle Schwergewichte die aktuellen Kurse für massive Zukäufe. Deutet das auf eine baldige Trendwende hin?
MAK Capital und Goldman Sachs bauen aus
Ein klares Signal kommt von der Investorenseite. Im Januar 2026 haben zwei bedeutende Akteure ihre Anteile signifikant erhöht, was dem Titel in der kritischen Zone um 6,30 Euro Halt gibt.
- MAK Capital: Der Investor erhöhte sein Engagement laut Meldung vom 9. Januar auf 5,17 Prozent. Da MAK Capital primär auf direkte Stimmrechte setzt, werten Marktbeobachter dies als langfristiges Vertrauensvotum in die Substanz des Wirkstoffforschers.
- Goldman Sachs: Die US-Investmentbank meldete am 13. Januar eine Aufstockung auf insgesamt 6,12 Prozent. Hier erfolgt der Einstieg fast ausschließlich über Finanzinstrumente, was eher auf eine taktische Positionierung hindeutet.
Leerverkäufer bleiben hartnäckig
Trotz dieser Zukäufe ist die Gefahr noch nicht gebannt. Daten aus dem Bundesanzeiger zeigen, dass die skeptische Seite nicht weicht. Der Hedgefonds Systematica Investments meldete zuletzt am 15. Januar eine Netto-Leerverkaufsposition von 0,69 Prozent. Damit verharrt die Quote auf dem Niveau vom November 2025. Institutionelle Skeptiker spekulieren also weiterhin auf fallende Kurse oder eine Underperformance und stellen ihre Positionen nicht glatt.
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Operative Unterstützung durch Gates Foundation
Fundamental erhält der Aktienkurs Unterstützung durch operative Fortschritte. Die Tochtergesellschaft Just – Evotec Biologics sicherte sich am 8. Januar eine neue Förderung der Bill & Melinda Gates Foundation zur KI-gestützten Optimierung von Antikörpern. Diese Partnerschaft validiert die technologische Wettbewerbsfähigkeit der Plattform und liefert fundamentale Argumente gegen die reine Spekulation der Short-Seller.
Das Szenario für die kommenden Tage ist damit klar definiert: Gelingt es den strategischen Käufern, die wichtige Unterstützung bei 6,30 Euro zu verteidigen, geraten die Leerverkäufer unter Zugzwang. Sollten diese jedoch ihre Positionen weiter ausbauen und die Marke fällt, droht eine Fortsetzung der Volatilität. Entscheidend für die kurzfristige Richtung werden nun weitere Meldungen über Positionsveränderungen im Bundesanzeiger sein.
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