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Evotec Aktie: 100-Millionen-Spritze naht!

Der Biotech-Konzern profitiert vom Verkauf seiner Tubulis-Beteiligung und hat seinen Verlust im Vorjahr fast halbiert. Ein umfassendes Sparprogramm soll ab 2027 die Profitabilität sichern.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Erlös von rund 100 Millionen US-Dollar aus Tubulis-Verkauf
  • Verlust nach Steuern im Vorjahr fast halbiert
  • Sparprogramm Horizon streicht 800 Arbeitsplätze
  • Charttechnischer Ausbruch über 100-Tage-Linie

24,5 Prozent Kursplus in nur sieben Tagen — bei Evotec kehrt das Momentum zurück. Der Hamburger Wirkstoffforscher hat sich aus dem jüngsten Tal gekämpft. Nun rücken zwei massive Kurstreiber in den Fokus, die über die Nachhaltigkeit dieser Erholung entscheiden.

Frisches Kapital durch Tubulis-Verkauf

Der wichtigste finanzielle Impuls steht unmittelbar bevor. Gilead Sciences übernimmt das deutsche Biotech-Unternehmen Tubulis. Evotec hält einen Minderheitsanteil an den Münchnern und kassiert beim erwarteten Abschluss im zweiten Quartal kräftig ab.

Rund 100 Millionen US-Dollar fließen als Vorauszahlung in die Kasse der Hamburger. Hinzu kommen mögliche Meilensteinzahlungen im zweistelligen Millionenbereich. Analysten vermuten, dass dieser Liquiditätszufluss vom Markt noch nicht vollständig erfasst wurde.

Charttechnik und operative Basis

Parallel dazu hellt sich das charttechnische Bild auf. Mit dem jüngsten Anstieg hat das Papier die 100-Tage-Linie souverän hinter sich gelassen. Jetzt rückt der 200-Tage-Durchschnitt bei 5,86 Euro als nächster Widerstand in den Blick.

Fundamentale Unterstützung lieferten zuletzt die Jahreszahlen. Der Konzern konnte seinen Verlust nach Steuern auf knapp 104 Millionen Euro fast halbieren. Treiber war vor allem die Biologics-Sparte, die dank einer Sandoz-Kooperation massiv wuchs.

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Harter Schnitt durch „Horizon“

Um die Profitabilität dauerhaft zu sichern, greift das Management hart durch. Das Transformationsprogramm „Horizon“ kostet rund 800 Arbeitsplätze. Die globale Präsenz schrumpft von 14 auf zehn Standorte.

Ab dem kommenden Jahr kalkuliert das Unternehmen durch diese Verschlankung mit jährlichen Einsparungen von 75 Millionen Euro. Erste positive Effekte auf die Bilanz sollen bereits im zweiten Halbjahr 2026 spürbar werden. Das laufende Jahr bleibt jedoch ein Übergangsjahr mit eng kalkulierten Margen.

Am 11. Juni stellt sich Evotec auf der ordentlichen Hauptversammlung den Aktionären. Dort steht die Wahl des Pharma-Veteranen Dieter Weinand zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden auf der Agenda. Hält die charttechnische Aufwärtsdynamik bis zu diesem Termin an, könnte die Aktie den massiven Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 8,32 Euro weiter verkürzen.

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