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Evonik Aktie: Das neue Machtzentrum

Evonik stellt die Führung langfristig auf, CEO Kullmann bleibt bis 2030. Die wirtschaftliche Basis ist solide, eine Dividende von einem Euro je Aktie ist vorgeschlagen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • CEO Christian Kullmann bleibt bis 2030 im Amt
  • Michael Rauch wird neuer Finanzvorstand ab Mai
  • Dividendenvorschlag von einem Euro je Aktie
  • Aktie verzeichnet starken Kursgewinn seit Jahresbeginn

Evonik ordnet seine Führungsspitze langfristig neu. Christian Kullmann bleibt bis 2030 an der Spitze des Essener Spezialchemiekonzerns. Damit endet eine monatelange Übergangsphase. Der CEO hatte das Finanzressort seit vergangenem Herbst zusätzlich geleitet.

Ab Mai übernimmt Michael Rauch die Finanzen. Der neue CFO bringt Erfahrung aus Stationen bei Henkel und Douglas mit. Diese personelle Entlastung kommt für Kullmann zur rechten Zeit. Die formelle Bestätigung der Vertragsverlängerung steht auf der Tagesordnung der anstehenden Hauptversammlung.

Solides Fundament für den Umbau

Die wirtschaftliche Basis für diese Weichenstellung steht. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Evonik einen Umsatz von gut 14 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis erreichte knapp 1,9 Milliarden Euro. Aktionäre profitieren direkt von dieser Entwicklung.

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Auf der Hauptversammlung stimmt das Gremium über die Gewinnbeteiligung ab. Vorgeschlagen ist eine Dividende von einem Euro je Aktie. Beim aktuellen Kursniveau entspricht das einer Rendite von fast sechs Prozent. Die Auszahlung ist für den 9. Juni geplant.

Am Kapitalmarkt spiegelt sich die operative Stabilität wider. Die Aktie notiert aktuell bei gut 17 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier einen starken Wertzuwachs von knapp 28 Prozent.

Mit einem kompletten Vorstandsteam und einer verlässlichen Bilanz geht Evonik in die zweite Jahreshälfte. Der 3. Juni markiert den nächsten Pflichttermin. Dann stimmen die Aktionäre in Essen über die Personalien und die geplante Ausschüttung ab.

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