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European Lithium: CRML sammelt 60 Millionen Dollar

Die strategische Beteiligung Critical Metals Corp. sammelt 60 Millionen Dollar für den Ausbau des Tanbreez-Projekts ein, während European Lithium mit bilanziellen Warnungen und Verzögerungen konfrontiert ist.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • 60-Millionen-Dollar-Kapitalerhöhung bei Nasdaq-Tochter CRML
  • Fokus auf beschleunigten Ausbau des Grönland-Projekts Tanbreez
  • Wirtschaftsprüfer warnen vor Fortführungsrisiko des Mutterkonzerns
  • Erste Probelieferungen aus Grönland für Juni geplant

Bei European Lithium überschlagen sich die Ereignisse. Die strategische Nasdaq-Beteiligung Critical Metals Corp. (CRML) sammelt frisches Kapital ein und forciert ein Großprojekt in Grönland. Am Heimatmarkt kämpft der Mutterkonzern parallel mit Verzögerungen und bilanziellen Warnsignalen.

Eine angekündigte Privatplatzierung bei CRML soll rund 60 Millionen Dollar in die Kassen spülen. Institutionelle Investoren zahlen dabei 10,00 US-Dollar je Aktie. Der Markt reagierte auf die Verwässerung prompt und drückte den Kurs auf 11,62 US-Dollar.

European Lithium hängt stark an dieser Entwicklung. Das Unternehmen hält 37,3 Prozent an der Nasdaq-Firma. Das Management hat sich verpflichtet, diese Papiere für die nächsten vier Monate nicht zu veräußern.

Fokus auf Grönland

Das frische Geld fließt direkt in das Tanbreez-Projekt in Grönland. Die dortige Regierung genehmigte kürzlich die Übertragung der restlichen Anteile, womit CRML nun 92,5 Prozent kontrolliert. Thomas Mogensen übernimmt als neuer CEO die operative Führung der Tochtergesellschaft.

Ein beschleunigtes Ausbauprogramm für 30 Millionen Dollar läuft bereits. Das Ziel ist eine massive Ressourcenerweiterung, um Ende 2028 die erste Erzproduktion zu starten. Jüngste metallurgische Tests lieferten eine Rückgewinnungsrate von über 85 Prozent für die anvisierten Seltenen Erden.

Im Juni verlässt eine 150-Tonnen-Probe das Projektgebiet. Sie geht an potenzielle Abnehmer in der EU, den USA und Saudi-Arabien.

Aktienrückkäufe und Prüferwarnungen

Auf Konzernebene reduziert European Lithium derweil die eigene Aktienanzahl. Ein neues Rückkaufprogramm zielt auf bis zu zehn Prozent des ausgegebenen Kapitals ab. Rückenwind liefert der Rohstoffmarkt, da sich der Preis für batteriefähiges Lithiumcarbonat im ersten Quartal auf rund 26.000 Dollar pro Tonne verdoppelt hat.

Die operativen Fortschritte verdecken finanzielle Spannungen nicht komplett. Wirtschaftsprüfer versahen die jüngsten Bilanzen mit einer Warnung zur Unternehmensfortführung und verwiesen auf anhaltende Verluste. Beim Wolfsberg-Projekt in Österreich verschieben Anwohnerklagen die finale Investitionsentscheidung auf frühestens Ende 2026.

Der Zeitplan für die kommenden Wochen ist eng getaktet. Mit dem anvisierten Start der Tanbreez-Pilotanlage im Mai und den ersten Probelieferungen im Juni verlagert sich der Schwerpunkt der Unternehmensgruppe nun vollständig auf die Fortschritte im hohen Norden.

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