Gleich drei Entwicklungen treffen bei European Lithium in kurzer Zeit aufeinander: eine neue Akquisition der Nasdaq-Tochter Critical Metals Corp. in Grönland, ein auslaufendes Aktienrückkaufprogramm und eine bevorstehende Inbetriebnahme der Pilotanlage. Für Aktionäre wird das erste Halbjahr 2026 damit ungewöhnlich ereignisreich.
Neue Akquisition in Grönland
Am 23. März 2026 gab Critical Metals Corp. bekannt, eine Mehrheitsbeteiligung an 60° North Greenland ApS zu erwerben — einem grönländischen Unternehmen, das auf Logistik, Bohrunterstützung und Feldoperationen für Bergbauprojekte spezialisiert ist. Der Deal soll die operative Basis rund um das Tanbreez-Projekt in Südgrönland stärken, das als eine der weltgrößten Seltene-Erden-Lagerstätten gilt.
60° North Greenland ApS bringt zusätzliche Explorations-Assets und lokale Expertise mit. Im Rahmen der Transaktion soll das Unternehmen direkt mit Tanbreez zusammenarbeiten, um Infrastruktur und lokale Kapazitäten rund um das Projekt auszubauen.
Die Marktreaktion fiel verhalten aus: CRML-Aktien verloren am Tag der Ankündigung 8,2 %. Ähnliche akquisitionsbezogene Meldungen hatten in der Vergangenheit bereits wiederholt flache oder negative Kursreaktionen ausgelöst.
Rückkauf läuft Ende März aus
Parallel dazu nähert sich das Aktienrückkaufprogramm von European Lithium seinem Ende. Das Unternehmen hatte den Rückkauf von bis zu 135 Millionen Aktien — rund 10 % des ausgegebenen Kapitals — angekündigt, der spätestens am 31. März 2026 abgeschlossen sein soll.
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Executive Chairman Tony Sage begründete das Programm damit, dass der aktuelle Börsenkurs die Substanz des Unternehmens nicht widerspiegele. Konkret verwies er auf den Wert der CRML-Beteiligung inklusive des Tanbreez-Engagements. Per 9. Februar 2026 wurde der kombinierte CRML-Anteil auf rund 769 Millionen australische Dollar beziffert — bei einer Marktkapitalisierung von Critical Metals Corp. von knapp 974 Millionen US-Dollar.
Was als Nächstes kommt
European Lithium hält direkt 37,3 % der ausstehenden CRML-Aktien sowie einen separaten direkten Anteil von 7,5 % am Tanbreez-Projekt selbst. Jede Entwicklung bei Critical Metals wirkt sich damit unmittelbar auf die Bewertung der australischen Muttergesellschaft aus.
Der nächste operative Meilenstein ist die Inbetriebnahme der Pilotanlage bei Tanbreez, die für spätestens Mai 2026 geplant ist. Hinzu kommt ein Anfang März beschlossenes 30-Millionen-Dollar-Beschleunigungsprogramm für Tanbreez, das unter anderem bis zu 6.000 Meter Bohrungen vorsieht und die erste Erzproduktion bis Ende 2028 oder Anfang 2029 anpeilt. Eine endgültige Investitionsentscheidung für das Wolfsberg-Projekt ist für Ende 2026 angesetzt, koordiniert mit Partner Obeikan, der in Saudi-Arabien eine Lithiumhydroxid-Anlage errichten will.
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