Critical Metals Corp., die wichtigste Beteiligung von European Lithium, hat sich mit dem Zukauf von 60° North Greenland ApS einen erfahrenen Vor-Ort-Operator gesichert. Das grönländische Unternehmen bringt Expertise in arktischer Logistik, Bohrunterstützung und Feldoperationen mit — Kapazitäten, die für das Tanbreez-Seltenerden-Projekt künftig direkt genutzt werden sollen.
Vertikale Integration vor der Produktion
Der Schritt passt zur Strategie, die Critical Metals Anfang März eingeschlagen hat: Der Vorstand genehmigte ein 30-Millionen-Dollar-Beschleunigungsprogramm, um Bohrungen, Infrastruktur und metallurgische Prozesse bei Tanbreez voranzutreiben. Als Produktionsziel gilt das vierte Quartal 2028 oder erste Quartal 2029, Konzentratsexporte sollen ab dem dritten Quartal 2029 beginnen. Zusätzlich sicherte sich Critical Metals eine Absichtserklärung über 120 Millionen Dollar mit der US-Exportkreditagentur EXIM Bank.
Tanbreez liegt rund 15 Kilometer nordöstlich von Qaqortoq und gilt als eines der größten Seltenerden-Vorkommen weltweit. Besonders der Anteil von rund 27 Prozent schwerer Seltener Erden macht das Projekt für westliche Regierungen und Industrie interessant, die Lieferketten unabhängig von China aufbauen wollen.
European Lithiums Position und aktuelle Entwicklungen
European Lithium hält nach dem Verkauf von 2,5 Millionen Critical-Metals-Aktien für 33,75 Millionen Dollar noch 37,3 Prozent an Critical Metals — das entspricht rund 45,5 Millionen Aktien. Ein früherer Teilverkauf von fünf Millionen Aktien hatte dem Unternehmen bereits 124 Millionen australische Dollar eingebracht und die Kassenreserven auf 322 Millionen australische Dollar erhöht.
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An der ASX zeigt die Aktie kurzfristig Schwäche: Gegenüber der Vorwoche liegt sie rund 8,3 Prozent im Minus, auf Monatssicht etwa 4,4 Prozent. Auf Jahressicht steht dennoch ein Plus von rund 444 Prozent zu Buche.
Indexaufnahme und auslaufendes Rückkaufprogramm
Strukturelle Unterstützung kommt von der Aufnahme in den S&P/ASX All Ordinaries Index im Rahmen der März-Neugewichtung. Passive Fonds und ETFs, die diesen Index abbilden, sind nun verpflichtet, die Aktie zu halten — eine neue, wiederkehrende Nachfragequelle.
Gleichzeitig läuft das genehmigte Aktienrückkaufprogramm am 31. März 2026 aus. Genehmigt waren Rückkäufe von bis zu 135 Millionen Aktien — zehn Prozent des ausgegebenen Kapitals. Der Vorstand hatte das Programm mit der Einschätzung begründet, die Aktie notiere unter dem inneren Wert des Unternehmens, wobei die CRML-Beteiligung als zentraler Bezugspunkt gilt. Mit dem Ablauf dieser Frist in wenigen Tagen endet ein aktives Instrument zur Kurspflege.
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