Eurofins Scientific setzt klar auf Expansion und operative Exzellenz. Während die Aktie in den vergangenen 30 Tagen rund 5,6 % an Wert verlor, hält das Management demonstrativ an seinen mittelfristigen Wachstumsversprechen für die Jahre 2026 und 2027 fest. Doch kann die angekündigte Margen-Offensive den Kurs nachhaltig aus seiner jüngsten Schwächephase befreien?
Strategische Ziele für 2026 und 2027
Die Konzernführung untermauert ihre Prognose eines mittleren einstelligen organischen Wachstums für das laufende Geschäftsjahr. Im Zentrum der Strategie steht dabei die Verbesserung der bereinigten EBITDA-Marge durch eine gesteigerte operative Effizienz. Diese Zielsetzung wurde auch für das Jahr 2027 bekräftigt.
Um den Wert für Aktionäre zusätzlich zu stützen, setzt Eurofins weiterhin auf seine laufenden Aktienrückkaufprogramme. Damit signalisiert das Unternehmen Vertrauen in die eigene Bewertung, während es gleichzeitig seine globalen Kapazitäten für hochspezialisierte Labordienstleistungen in den Bereichen Pharma, Lebensmittel und Umwelt weiter optimiert.
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Charttechnik deutet auf Überverkauf hin
Ein Blick auf die aktuellen Marktdaten zeigt eine interessante Konstellation. Mit einem Kurs von 66,80 € notiert das Papier heute zwar rund 1,18 % im Minus, liegt aber seit Jahresbeginn immer noch mit 7,53 % im Plus. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch, das Mitte Januar bei 73,02 € markiert wurde, beträgt derzeit etwa 8,5 %.
Besonders für technisch orientierte Anleger ist der Relative-Stärke-Index (RSI) aufschlussreich: Dieser ist zuletzt auf einen Wert von 27,3 gesunken. In der Chartanalyse gilt ein Wert unter 30 als Indikator für eine überverkaufte Marktlage, was häufig als Vorbote für eine mögliche technische Gegenreaktion gewertet wird.
Nächster Meilenstein im April
Ob die strategischen Pläne bereits im Zahlenwerk sichtbar werden, zeigt sich im Frühjahr. Am 29. April 2026 veröffentlicht Eurofins die Ergebnisse für das erste Quartal. Dieser Termin wird zum Gradmesser dafür, ob das angestrebte organische Wachstum realisiert werden kann und wie stabil sich die Margen im aktuellen regulatorischen Umfeld präsentieren. Davon wird abhängen, ob die Aktie ihren langfristigen Aufwärtstrend über dem 50-Tage-Durchschnitt von aktuell 65,95 € festigen kann.
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