Ethereum startet mit neuem Schwung in das Jahr 2026, getrieben durch ein massives Comeback institutioneller Anleger. Nach einer Phase der Zurückhaltung fließen wieder Millionenbeträge in die US-Spot-ETFs, unterstützt durch eine Rekord-Akkumulation langfristiger Investoren auf der Blockchain. Doch trotz der fundamentalen Aufhellung steht die Kryptowährung charttechnisch vor einer entscheidenden Bewährungsprobe.
ETF-Zuflüsse als Kurstreiber
Der primäre Auslöser für das aktuelle Interesse ist eine deutliche Trendwende bei den Kapitalflüssen. Am ersten Handelstag des Jahres verzeichneten die US-Spot-ETFs für Ethereum Nettozuflüsse in Höhe von 174,5 Millionen US-Dollar. Dies markiert den stärksten Zufluss seit 15 Handelstagen. Besonders signifikant ist die Entwicklung beim Grayscale Ethereum Trust, der mit Zuflüssen von knapp 54 Millionen US-Dollar eine Stimmungswende andeutet. Diese Rückkehr des institutionellen Kapitals knüpft an ein starkes Vorjahr an, in dem bereits Milliarden in diese Produkte flossen.
Wale nutzen die tiefen Kurse
Abseits der börsengehandelten Produkte zeigt sich ein ähnliches Bild auf der Blockchain. Daten zur Verteilung der Bestände belegen, dass Großinvestoren – sogenannte Wale – die Kursrückgänge im Dezember aggressiv genutzt haben, um ihre Positionen aufzustocken. Diese Akkumulation deutet darauf hin, dass erfahrene Marktteilnehmer das Preisniveau als attraktiv bewerten und einen Boden für die aktuelle Erholung gelegt haben. Flankiert wird diese Entwicklung durch eine rekordhohe Aktivität auf den Layer-2-Netzwerken, was die fundamentale Nutzung des Ökosystems unterstreicht.
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Charttechnische Entscheidung steht an
Trotz der positiven Fundamentaldaten bleibt die technische Lage herausfordernd. Mit einem aktuellen Kurs von rund 3.000 US-Dollar notiert Ethereum noch knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt. Diese Linie fungiert derzeit als unmittelbarer Widerstand. Marktbeobachter sehen einen nachhaltigen Anstieg über diese Marke sowie über den Bereich von 3.120 US-Dollar als notwendige Bedingung, um von einer echten Trendwende sprechen zu können. Der „Fear & Greed Index“ signalisiert mit einem Wert von 25 („Extreme Angst“) weiterhin, dass die Privatanleger noch zögerlich agieren und die aktuelle Bewegung primär von institutioneller Seite getragen wird.
Für die weitere Entwicklung ist entscheidend, ob die ETF-Nachfrage stabil bleibt und den Kurs über die technischen Hürden heben kann. Fundamental richtet sich der Blick bereits auf das für 2026 geplante „Fusaka“-Upgrade, das die Skalierbarkeit weiter verbessern soll. Kurzfristig gilt es jedoch, die Unterstützungszone um 2.950 US-Dollar zu verteidigen, um das positive Momentum nicht zu gefährden.
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