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Ethereum: BlackRocks Staking-ETF ist live

BlackRock bringt den ersten renditegenerierenden Ethereum-ETF an die Nasdaq. Parallel häufen Unternehmen wie BitMine massiv ETH an, während wichtige Netzwerk-Upgrades bevorstehen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Erster ETF mit Staking-Erträgen für Ethereum gestartet
  • BitMine akkumuliert massiv und hält 3,76% des Angebots
  • Regulatorischer Wandel in den USA ermöglichte Produkt
  • Wichtige Protokoll-Upgrades Glamsterdam und Hegotá geplant

BlackRock hat diese Woche einen Meilenstein gesetzt: Mit dem iShares Staked Ethereum Trust (ETHB) bringt der weltgrößte Vermögensverwalter erstmals einen renditegenerierenden Krypto-Fonds auf den Markt. Das ist mehr als ein weiteres ETF-Produkt — es ist die formelle Anerkennung von Ethereums Proof-of-Stake-Modell durch die regulierte Finanzwelt.

ETHB: Wie das Produkt funktioniert

Am 12. März 2026 startete ETHB an der Nasdaq. Der Fonds hält physisches Ethereum und setzt 70 bis 95 Prozent der Bestände über Coinbase ein. Von den erzielten Staking-Erträgen fließen 82 Prozent an die Anteilsinhaber; BlackRock und Coinbase behalten 18 Prozent als Gebühr. Die Verwaltungsgebühr liegt bei 0,25 Prozent jährlich, wird aber für das erste Jahr auf 0,12 Prozent auf die ersten 2,5 Milliarden Dollar Vermögen reduziert.

Der erste Handelstag verlief solide: rund 15,5 Millionen Dollar Handelsvolumen, 592.804 gehandelte Anteile und ein Startvolumen von 106,7 Millionen Dollar an Nettovermögen. Bloomberg-Intelligence-Analyst James Seyffart bezeichnete das als „sehr, sehr soliden“ Auftakt für einen ETF-Ersthandelstag.

Möglich wurde das Produkt durch den regulatorischen Kurswechsel in Washington. Unter dem früheren SEC-Chef Gary Gensler mussten Emittenten Staking-Komponenten aus ihren Anträgen streichen. Mit Paul Atkins als neuem SEC-Vorsitzenden und dem im Juli 2025 verabschiedeten GENIUS Act — dem bundesweiten Stablecoin-Rahmengesetz — hat sich das Umfeld grundlegend verändert.

Institutionelle Akkumulation auf breiter Front

Parallel zum ETF-Launch häufen Unternehmen ETH in einem Tempo an, das kaum Parallelen hat. BitMine Immersion Technologies kaufte allein in der vergangenen Woche 60.976 ETH für rund 120 Millionen Dollar — die größte Einzelakquisition des Unternehmens in diesem Jahr. Am 13. März kamen weitere 30.000 ETH für knapp 62 Millionen Dollar hinzu. Mit insgesamt rund 4,53 Millionen ETH hält BitMine nach eigenen Angaben etwa 3,76 Prozent des umlaufenden Angebots und bezeichnet sich als größten Unternehmenshalter weltweit. Aus dem Staking von mehr als 3 Millionen ETH generiert das Unternehmen derzeit rund 174 Millionen Dollar jährlich.

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Auch Sharplink — trotz eines ausgewiesenen Verlustes von 734 Millionen Dollar für 2025 — hält an seiner Akkumulationsstrategie fest und kommt auf rund 864.600 ETH. CEO Joseph Chalom vergleicht den Ansatz explizit mit MicroStrategys Bitcoin-Strategie. Zusätzlich zogen große Wallets am 12. März über 74.000 ETH von Börsen ab, und On-Chain-Daten von Arkham zeigen, dass eine einzelne Wallet in drei Tagen ETH im Wert von rund 150 Millionen Dollar angehäuft hat.

Kurs und Ausblick

ETH notiert aktuell rund 30 Prozent unter seinem Allzeithoch von 4.829 Dollar aus dem August 2025. Der Rückgang war makrogetrieben — dieselben Zollankündigungen der Trump-Administration, die Bitcoin belasteten, drückten auch Ethereum. Seit dem Jahrestief im April 2025 hat sich der Kurs allerdings deutlich erholt.

Auf der Protokollseite steht mit dem Glamsterdam-Upgrade in der ersten Jahreshälfte 2026 ein bedeutendes Hard Fork an. Kernziel ist die Skalierung der Layer-1-Ausführung, unter anderem durch eine Anhebung des Gas-Limits von aktuell 60 auf über 100 Millionen. Das folgende Hegotá-Upgrade in der zweiten Jahreshälfte soll Dezentralisierung und Sicherheit weiter stärken. Mit ETHB als institutionellem Ankerprodukt, laufenden Netzwerk-Upgrades und einer Staking-Infrastruktur, die nun auch regulierten Anlegern offensteht, sind die strukturellen Weichen für Ethereum klarer gestellt als seit Jahren.

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