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Symbolbild, KI-generiert

Erste Bank: Erste Bank Polska bringt 40,1 Mrd. Kredite

Die Erste Group steigert dank der Integration der polnischen Tochter den Nettogewinn auf 879 Millionen Euro und die Bilanzsumme auf 450 Milliarden Euro.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Operativer Gewinn steigt auf 2,16 Milliarden
  • Bilanzsumme wächst auf 450 Milliarden Euro
  • Zinsüberschuss legt um 43 Prozent zu
  • Digitale Plattform George mit 12 Millionen Nutzern

Die Übernahme der polnischen Tochter katapultiert die Erste Group in eine neue Gewichtsklasse. Mit einem kräftigen Gewinnsprung und starkem Kreditwachstum im ersten Quartal 2026 zeigt die Bank, dass die Expansion in Osteuropa Früchte trägt. Die Integration der Erste Bank Polska ist nun offiziell abgeschlossen.

Sprung bei Gewinn und Bilanzsumme

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Das operative Ergebnis sprang im ersten Quartal auf 2,16 Milliarden Euro. Unter dem Strich steht für die ersten drei Monate ein Nettogewinn von 879 Millionen Euro. Durch die erstmalige Konsolidierung der Erste Bank Polska schwoll die Bilanzsumme zum Quartalsende auf 450 Milliarden Euro an.

Der Schritt nach Polen erweist sich als massiver Wachstumstreiber. Allein das Kreditportfolio der neuen Tochter steuerte gut 40 Milliarden Euro zum Gesamtvolumen bei. Parallel dazu kletterten die Kundeneinlagen konzernweit auf knapp 315 Milliarden Euro. Auch in den etablierten Märkten wie Tschechien und Ungarn verzeichnete die Bank rege Nachfrage.

Starke Margen federn Kosten ab

Im Tagesgeschäft profitierte das Institut von deutlich steigenden Einnahmen. Der Zinsüberschuss legte um fast 43 Prozent auf 2,67 Milliarden Euro zu. Beim Provisionsüberschuss verbuchte die Bank 965 Millionen Euro.

Diese Ertragsstärke drückt die Kosten-Ertrags-Relation spürbar nach unten. Die wichtige Branchenkennzahl verbesserte sich auf glatte 45 Prozent. Die Eingliederung der polnischen Einheit verursacht derweil überschaubare kurzfristige Belastungen. Bis Ende März verbuchte die Bank hierfür 30 Millionen Euro an Integrationskosten in den Büchern.

Ausbau der digitalen Marktmacht

Durch die Übernahme steigt die Erste Group in die Riege der Top-Banken im gesamten mitteleuropäischen Raum auf. Mit der abgeschlossenen Umfirmierung der polnischen Tochter bedient der Konzern nun insgesamt 23 Millionen Kunden. Die hauseigene digitale Plattform George verzeichnet fast zwölf Millionen Nutzer. In Polen greifen weitere vier Millionen Kunden auf die digitalen Angebote zu.

Für das Gesamtjahr hält der Vorstand an seinen Prognosen fest. Das Ziel für die Kundenkredite liegt bei über 285 Milliarden Euro. Die gesamten Brutto-Integrationskosten für das polnische Geschäft sollen 180 Millionen Euro nicht überschreiten. Die Risikokosten dürften nach Einschätzung des Managements auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres verharren.

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