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Symbolbild, KI-generiert

Erste Bank Aktie: Kräftiger Sprung nach den US-Zwischenwahlen

Nach neun Monaten weist die Erste Group 3,1 Milliarden Euro Nettogewinn aus und erwartet für 2026 weiteres Wachstum.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Erste-Aktie gewinnt 6,2 Prozent
  • Neunmonatsgewinn erreicht 3,1 Milliarden Euro
  • Ergebnis je Aktie soll über 20 Prozent steigen
  • Erste Group strebt Mehrheit in Polen an

Die Erste-Bank-Aktie steigt heute um 6,2% im Sog eines freundlichen europäischen Bankensektors. Laut APA profitieren europäische Bankaktien nach den US-Zwischenwahlen von Umschichtungen aus Technologie- und US-Anlagen in europäische Substanzwerte, wie Börsianer berichten. In Wien gehören die Papiere der Erste Group zu den deutlichen Gewinnern.

Höhere Prognosen nach Neunmonatszahlen

Die Erste Group meldete am 30. Oktober für die ersten neun Monate 2026 einen Nettogewinn einschließlich Erste Bank Polska von 3,1 Mrd. Euro. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital, kurz ROTE, erreichte 20,9 Prozent.

Zugleich hob das Unternehmen seinen Finanzausblick an. Für 2026 erwartet die Erste Group einen ROTE von über 20 Prozent und einen Anstieg des Ergebnisses je Aktie um mehr als 20 Prozent.

Beim Kundenkreditvolumen liegt die angehobene Prognose bei über 290 Mrd. Euro. Ohne Polen soll der Zinsüberschuss um mehr als 6 Prozent wachsen, der Provisionsüberschuss um rund 10 Prozent. Die Wachstumsprognosen für diese beiden Ertragspositionen beziehen sich damit ausdrücklich auf das Geschäft ohne Polen.

Barclays erhöhte am Montag das Kursziel von 136 auf 137 Euro und bestätigte die Einstufung „Overweight“.

Mehrheitsbeteiligung in Polen angestrebt

Für die Aktien der Erste Bank Polska bietet die Erste Group im Rahmen ihres freiwilligen Übernahmeangebots rund 713 PLN je Aktie. Das Unternehmen will seine Beteiligung von 49 Prozent auf mehr als 50 Prozent erhöhen.

Die angestrebte Beteiligung ist allerdings auf höchstens 75 Prozent begrenzt. Die polnische Finanzaufsicht genehmigte das freiwillige Übernahmeangebot am 30. Oktober. Die Erste Group erwartet die Abwicklung im Dezember 2026.

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