Equinor liefert auf mehreren Fronten gleichzeitig. Neue Verträge, ein Bohrgenehmigung in der Barentssee und starke Quartalszahlen — der norwegische Energiekonzern zeigt sich operativ in guter Verfassung. Die Aktie notiert bei 32,95 Euro und liegt damit rund elf Prozent unter dem Märzhoch.
Verträge und Bohrrechte
Equinor hat eine dreijährige Rahmenvereinbarung mit dem schwedischen Offshore-Unternehmen Njord Survey abgeschlossen. Das Abkommen deckt Pipeline-Inspektionen und Integritätsdienstleistungen in ganz Europa ab. Parallel dazu erhielt Equinor eine Bohrgenehmigung für die Barentssee auf dem norwegischen Festlandsockel. Dort kommt eine Halbtauchplattform von Transocean zum Einsatz.
Hinzu kommt eine Vertragsverlängerung mit dem Ölfelddienstleister Archer. Der Dreijahresvertrag für Wireline- und Interventionsservices auf dem norwegischen Festlandsockel hat einen Wert von rund drei Milliarden Norwegischen Kronen.
Q4-Ergebnisse übertreffen Erwartungen deutlich
Das vierte Quartal 2025 lief besser als erwartet. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,81 Dollar — der Konsens hatte 0,60 Dollar prognostiziert. Der Umsatz erreichte 25,26 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen von 21,31 Milliarden Dollar deutlich.
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Morgan Stanley hob das Rating im März von „Underweight“ auf „Equal Weight“ an. Zacks Research stufte Equinor kurz darauf sogar auf „Strong Buy“ hoch. Beide Upgrades erfolgten nach Bekanntgabe der starken Jahreszahlen.
Dividende und Hauptversammlung
Equinor erhöht die Quartalsdividende auf 0,39 Dollar je Aktie — nach zuvor 0,37 Dollar. Stichtag für den Dividendenanspruch an der NYSE ist der 15. Mai 2026, die Auszahlung folgt am 27. Mai 2026.
Am 6. Mai 2026 präsentiert Equinor die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Die Hauptversammlung findet am 12. Mai 2026 statt. Beide Termine dürften zeigen, ob das Unternehmen seinen operativen Schwung ins neue Jahr mitgenommen hat — zumal der RSI von knapp 79 auf eine technisch überkaufte Aktie hindeutet.
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