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Symbolbild, KI-generiert

Equinor Aktie: Visund bleibt dicht, Reparatur wird geplant

Nach einem Brand bleibt Visund außer Betrieb; Gassco nennt den 16. November als vorläufiges Ende des Produktionsausfalls.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Feuer in der Notstrom-Schaltanlage untersucht
  • Keine Verletzten nach dem Brand gemeldet
  • Equinor hebt Produktionsprognose für 2026 an
  • Afrodite-Schätzung mehr als verdoppelt

Equinor bereitet Reparaturen an der weiterhin stillgelegten Plattform Visund vor. Das berichtete Reuters gestern unter Berufung auf das Unternehmen. Nach einer Mitteilung von Gassco soll die Produktion bis zum 16. November ausfallen; dieser Zeitplan steht unter dem Vorbehalt einer Änderung.

Untersuchung nach dem Brand

Die norwegische Aufsichtsbehörde für die Meeresindustrie eröffnete am Mittwoch eine Untersuchung des Brandes in einem Raum für die Notstrom-Schaltanlage. Die von Equinor betriebene Plattform wurde nach dem Feuer stillgelegt und druckentlastet. Verletzte wurden nicht gemeldet.

Der von Gassco genannte Termin beschreibt damit den erwarteten Produktionsausfall, keinen bestätigten Wiederanlauf. Reuters zufolge blieb Visund während der Vorbereitung der Reparaturen außer Betrieb.

Höhere Produktionsprognose und Ausschüttungen

Am 28. Oktober hatte Equinor seine Prognose für das Produktionswachstum 2026 von 3% auf rund 4% angehoben. Für das dritte Quartal 2026 meldete das Unternehmen ein bereinigtes operatives Ergebnis von USD 12,35 Milliarden. Der Nettogewinn belief sich auf USD 2,54 Milliarden.

Zugleich erklärte Equinor eine Dividende von USD 0,39 je Aktie für das dritte Quartal. Die vor rund zwei Wochen angekündigte vierte Tranche des Aktienrückkaufprogramms 2026 umfasst bis zu USD 1.125 Millionen. Darin sind auch Aktien enthalten, die vom norwegischen Staat zurückgenommen werden.

Für Käufe am Markt sind innerhalb dieser Tranche bis zu USD 371,3 Millionen vorgesehen. Als Beginn hatte Equinor den 29. Oktober angekündigt.

Bei der Entdeckung Afrodite bezifferte Equinor die geschätzten förderbaren Gas- und Kondensatmengen auf 77–180 Millionen Barrel Öläquivalent. Die Ergebnisse der Bewertungsbohrungen erhöhten die Schätzung nach Unternehmensangaben auf mehr als das Doppelte des bisherigen Werts.

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