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Entergy Aktie: Milliarden für Wachstum

Der US-Energieversorger Entergy stockt sein Aktienausgabeprogramm auf, um bis 2029 rund 43 Milliarden US-Dollar in die Infrastruktur zu investieren. Getrieben wird dies von einer stark steigenden Stromnachfrage durch neue Industrie- und Rechenzentrumsprojekte.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Massive Investitionsoffensive von 43 Milliarden US-Dollar
  • Starkes Nachfragewachstum durch Rechenzentren und Industrie
  • Aktienausgabeprogramm zur Kapitalbeschaffung erweitert
  • Solide operative Entwicklung mit optimistischer Prognose

Entergy rüstet sich für einen massiven Wachstumssprung. Der US-Energieversorger weitet sein Programm zur Ausgabe neuer Aktien deutlich aus, um milliardenschwere Investitionen in das Stromnetz und die Energieerzeugung zu finanzieren. Getrieben wird dieser Hunger nach Kapital durch einen regelrechten Boom bei Rechenzentren und neuen Industrieprojekten in den Südstaaten der USA.

Fokus auf Infrastruktur und Kapazität

Mit der Aufnahme von Barclays in das bestehende Aktienausgabeprogramm sichert sich Entergy weiteren finanziellen Spielraum. Insgesamt plant das Unternehmen, bis zum Jahr 2029 Eigenkapital im Wert von rund 4,4 Milliarden US-Dollar aufzunehmen. Dieses Kapital ist ein zentraler Baustein für ein weitaus größeres Vorhaben: Bis 2029 sollen insgesamt 43 Milliarden US-Dollar in die Infrastruktur fließen – eine deutliche Steigerung gegenüber früheren Schätzungen. Doch wie will das Unternehmen diese gewaltigen Summen stemmen, ohne die Bilanz zu überlasten?

Die Antwort liegt im sogenannten „At-the-market“-Programm (ATM), das es Entergy erlaubt, flexibel neue Anteile über die Börse zu veräußern. Aktuell verbleibt in diesem Rahmen eine Kapazität von etwa 1,658 Milliarden US-Dollar. Ein erheblicher Teil der geplanten Eigenkapitalaufnahme ist zudem bereits durch Termingeschäfte abgesichert, was die Planungssicherheit für die kommenden Jahre erhöht.

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Rechenzentren als Wachstumsmotor

Die Gründe für die massiven Ausgaben liegen in einer drastisch steigenden Stromnachfrage in Regionen wie Arkansas, Louisiana, Mississippi und Texas. Entergy rechnet bis 2029 mit einem jährlichen Absatzwachstum von acht Prozent. Besonders die Ansiedlung energieintensiver Rechenzentren und neuer Schwerindustrieprojekte erweist sich als Treiber. Für den Industriesektor wird bis 2029 sogar ein jährliches Plus von 15 Prozent erwartet, was den Ausbau der Erzeugungs- und Übertragungskapazitäten unumgänglich macht.

Operativ blickt das Unternehmen auf ein solides Jahr 2025 zurück, in dem ein bereinigter Gewinn von 3,91 US-Dollar je Aktie erzielt wurde. Für das Geschäftsjahr 2026 zeigt sich das Management optimistisch und strebt eine Steigerung auf 4,25 bis 4,45 US-Dollar an. An der Börse spiegelt sich diese Zuversicht wider: Mit einem Kurs von 88,50 Euro notiert die Aktie derzeit nur minimal unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 89,00 Euro.

Weitere Details zur Umsetzung der Investitionsoffensive und zum Verlauf des ersten Quartals werden voraussichtlich am 5. Mai 2026 veröffentlicht. Dann wird Entergy seine nächsten Quartalszahlen präsentieren und möglicherweise die Prognosen für die industrielle Nachfrage konkretisieren.

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