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Symbolbild, KI-generiert

Enovix Aktie: 50.000 AI-1-Einheiten für Smart-Eyewear

Enovix hat die kommerzielle Fertigung seiner Hochleistungsbatterien aufgenommen und liefert erste Einheiten an Kunden aus der Smart-Eyewear-Branche aus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kommerzielle Produktion von AI-1-Batterien angelaufen
  • Erste Auslieferungen an Brillen-Hersteller
  • Drohnen-Geschäft als zweites Standbein
  • Fab2-Ausbeute erreicht über 90 Prozent

Enovix steht vor einem Wendepunkt. Das Unternehmen hat die kommerzielle Produktion seiner Hochleistungs-Silizium-Anoden-Batterien gestartet – und erste Auslieferungen an Kunden aus der Smart-Eyewear-Branche laufen. An diesem Mittwoch präsentiert sich der Konzern auf der TD-Cowen-Konferenz in New York. Die Aktie notiert bei 6,40 Euro, ein Plus von 1,3 Prozent am Tag. Auf Wochensicht summiert sich der Gewinn auf kräftige 17 Prozent.

Erste Erlöse aus Wearable-Segment

Die Batterien vom Typ AI-1 gehen an einen Lead-Kunden, der sie in eine Referenzplattform für intelligente Brillen integriert. Enovix will die Fertigung für dieses Segment in den kommenden Monaten hochfahren – 50.000 Einheiten sind für dieses Jahr geplant. Intern rechnet das Management bereits mit deutlich größeren Stückzahlen: Bis 2027 könnten die Lieferungen in die Millionen gehen. Das Wearable-Geschäft diversifiziert die Erlösquellen, die bislang vor allem auf Smartphone-Projekte ausgerichtet waren.

Weiteres Standbein: Drohnen und Verteidigung

Parallel dazu wächst das Interesse aus der Verteidigungs- und Industriebranche. Die globale Pipeline für Produkte aus dem südkoreanischen Werk von Enovix liegt bei umgerechnet über 130 Millionen Dollar. Haupttreiber sind Drohnen-Anwendungen, die traditionelle Batterielösungen oft an ihre Grenzen bringen. Die neue MX1-Drohnenzelle liefert 360 Wh/kg – ein Wert, der den Zugang zu anspruchsvollen Einsatzszenarien öffnen soll. Breitere Auslieferungen sind für 2027 angesetzt.

Fab2 kommt in Schwung, Cashpolster dick

Die operative Leistung der Fab2-Anlage verbessert sich spürbar. In den meisten Produktionszonen liegt die Dicing-Ausbeute bei oder über 90 Prozent. Einzige Ausnahme: Zone 1, die mit rund 80 Prozent als Engpass gilt. Ein hybrider Laser-Mechanik-Prozess soll das Problem beheben.

Finanziell steht Enovix solide da. Zum Ende des ersten Quartals hielt der Konzern rund 582,7 Millionen Dollar an liquiden Mitteln und Wertpapieren. Der Umsatz legte auf 7,6 Millionen Dollar zu – ein Plus von 49 Prozent zum Vorjahr und über der eigenen Prognose.

Für das zweite Quartal stellt das Management Erlöse von acht bis neun Millionen Dollar in Aussicht. Angetrieben wird das Wachstum durch laufende Verteidigungs-Lieferungen und die ersten Beiträge aus dem Smart-Eyewear-Geschäft. Parallel läuft die Smartphone-Qualifikation bei den Lead-Kunden weiter – der entscheidende Schritt in den volumenstärksten Markt.

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