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Energy Vault Aktie: Frisch motiviert!

Der Energiespeicher-Spezialist Energy Vault startet ein erstes Großprojekt in Texas und schließt das Jahr mit deutlich höheren als erwarteten Barreserven ab, was zu einem deutlichen Kursanstieg führte.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Baubeginn für erstes Asset-Vault-Projekt in Texas
  • Liquidität stieg im Q4 2025 überraschend um 65 Prozent
  • Aktienkurs reagierte mit einem Plus von über 8 Prozent
  • Finanzierung durch Partner sichert Projektumsetzung

Der Speicherspezialist Energy Vault hat mit einem konkreten Bauprojekt und einer überraschend starken Bilanz überzeugt. Nachdem das Unternehmen lange mit Skepsis bezüglich seiner Profitabilität und Liquidität zu kämpfen hatte, liefern nun zwei klare Fakten neuen Schwung.

Ein strategischer Meilenstein in Texas

Der positive Impuls für die Aktie ging von der offiziellen Bekanntgabe des Baubeginns am SOSA Energy Center in Texas aus. Das 150-Megawatt-Batteriespeicherprojekt ist das erste, das unter dem firmeneigenen „Asset Vault“-Investmentprogramm realisiert wird. Strategisch bedeutsam ist der Standort im volatilen ERCOT-Strommarkt von Texas, wo die Nachfrage nach schnellen Speicherlösungen hoch ist. Energy Vault rechnet über die technische Lebensdauer der Anlage mit Gesamterlösen von mehr als 350 Millionen US-Dollar.

Noch wichtiger für die Marktstimmung war jedoch eine begleitende Liquiditätsmeldung. Das Unternehmen gab bekannt, dass seine Barreserven im vierten Quartal 2025 um etwa 65 % gestiegen sind und das Jahr mit über 100 Millionen US-Dollar abgeschlossen haben. Diese Zahl liegt über der zuvor kommunizierten Erwartung und gibt der „Own & Operate“-Strategie ein stärkeres finanzielles Fundament.

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Markt honoriert ausgebaute Liquidität

Die Reaktion der Anleger fiel deutlich positiv aus – die Aktie gewann am Dienstag über 8 %. Der Markt wertet dies als Zeichen, dass Energy Vault Ausführungsrisiken abbaut und seine vertikal integrierte Strategie trägt. Das Texas-Projekt wird durch eine 300-Millionen-Dollar-Beteiligung von Orion Infrastructure Capital finanziert, was aufwändige Kapitalerhöhungen vermeidet. Zudem verhandelt das Unternehmen aktuell über einen langfristigen Stromabnahmevertrag für die Anlage mit einem investmentwürdigen Partner.

Die gestärkte Bilanz wirkt besonders beruhigend vor dem Hintergrund, dass die Aktie nach enttäuschenden Umsatzzahlen im dritten Quartal 2025 unter Druck geraten war. Der aktuelle Cash-Puffer scheint diese Bedenken vorerst zu entkräften.

Nächste Schritte und Ausblick

Der nächste konkrete Termin für Anleger ist die Teilnahme des Managements an der Needham Growth Conference am 13. Januar 2026, wo weitere Details zur Projektpipeline erwartet werden. Die vollständigen Zahlen für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2025 folgen dann am 17. März 2026. Dann wird sich zeigen, ob die positive Entwicklung bei den Cash-Reserven anhält und wie die Verhandlungen für den Stromabnahmevertrag in Texas fortgeschritten sind.

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