Bei Energy Fuels rückt diese Woche ein Termin in den Vordergrund, der für die kurzfristige Stimmung entscheidend sein dürfte: die Quartalszahlen. Nach einer Phase strategischer Weichenstellungen wollen Anleger nun schwarz auf weiß sehen, wie sich Geschäft und Kosten zuletzt entwickelt haben. Was liefert der Bericht – und wie gut passt er zur ambitionierten Ausrichtung auf kritische Rohstoffe?
Was vom Quartal erwartet wird
Das Unternehmen will die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 nach US-Börsenschluss am 26. Februar 2026 vorlegen. Am 27. Februar folgt eine Telefonkonferenz samt Webcast.
Analysten rechnen für das Quartal zwar weiterhin mit einem Verlust, allerdings soll er geringer ausfallen als im Vorjahresquartal. Beim Umsatz liegt die Konsensschätzung bei rund 27 Mio. US-Dollar – das wäre ein Rückgang gegenüber 39,9 Mio. US-Dollar im vierten Quartal 2024.
Die Umsatzannahme hängt laut den bisherigen Unternehmenshinweisen stark an den erwarteten Uranverkäufen: Im Quartal sollen es etwa 360.000 Pfund gewesen sein. Bei einem durchschnittlichen Preis von rund 74,93 US-Dollar je Pfund ergibt sich daraus in etwa die Größenordnung der Umsatzschätzung. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr wird vor allem mit niedrigeren Uranpreisen begründet.
Kosten im Fokus – Inflation und Projektfortschritt
Neben Umsatz und Ergebnis dürfte vor allem die Kostenseite genau gelesen werden. Beobachter erwarten, dass Explorations-, Entwicklungs- und Verarbeitungskosten durch Inflationsdruck gestiegen sein könnten. Als Ausgabentreiber gelten dabei unter anderem Fortschritte an mehreren Projekten, darunter der La Sal Complex und die Pinyon Plain Mine.
Auch die Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten könnten zugelegt haben – unter anderem, weil die Belegschaft gewachsen sein soll. Unterm Strich wird damit klar: Selbst wenn der Umsatz wie erwartet ausfällt, entscheidet die Kostenentwicklung maßgeblich darüber, wie „sauber“ das Quartal am Ende wirkt.
Strategiewechsel mit Zeithorizont
Der Bericht kommt in einer Phase, in der Energy Fuels sich breiter aufstellen will: weg vom reinen Uranfokus hin zu einer integrierten Plattform für kritische Mineralien, die unter anderem Bereiche wie Verteidigung, erneuerbare Energien und moderne Fertigung bedienen soll.
Ein zentraler Baustein ist eine heimische Lieferkette für seltene Erden. Das Ziel: kommerzielle Produktion schwerer seltener Erden bis zum vierten Quartal 2026. Gleichzeitig sollen die Uranaktivitäten 2026 auf mehr als 2 Millionen Pfund U3O8 zielen. Genau dieser Spagat – laufendes Uran-Geschäft als Fundament, seltene Erden als Wachstumspfad – liefert den Rahmen, in dem die kommenden Zahlen eingeordnet werden.
Zum Kursbild in Kürze: Nach dem starken Lauf seit Jahresbeginn notierte die Aktie gestern bei 19,32 € (YTD +35,53%). Damit bleibt das Papier zwar klar über dem langfristigen Durchschnitt, aber unter dem jüngsten 52‑Wochen‑Hoch.
Am Donnerstag nach Börsenschluss (26. Februar) liefert der Quartalsbericht die harten Daten – und am Freitag (27. Februar) dürfte die Telefonkonferenz zeigen, wie konkret der Zeitplan Richtung „schwere seltene Erden“ bis Ende 2026 tatsächlich untermauert wird.
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