Energy Fuels setzt ein klares Zeichen im Wettbewerb um kritische Rohstoffe und strebt die Unabhängigkeit von chinesischer Verarbeitung an. Mit der vereinbarten Übernahme von Australian Strategic Materials (ASM) für rund 299 Millionen US-Dollar (447 Millionen AUD) will das US-Unternehmen den ersten vollständig integrierten „Mine-to-Metal“-Produzenten der westlichen Welt schaffen.
Die Details der Transaktion
Die am 20. Januar angekündigte Vereinbarung sieht vor, dass Aktionäre von ASM für jeden gehaltenen Anteil 0,053 Energy Fuels-Aktien erhalten. Zusätzlich beinhaltet das Paket eine Sonderdividende in bar in Höhe von 0,13 australischen Dollar je ASM-Aktie. Nach Abschluss der Transaktion werden die bisherigen ASM-Eigner voraussichtlich 5,8 Prozent am erweiterten Unternehmen halten. Das Board von ASM empfiehlt seinen Aktionären einstimmig, das Angebot anzunehmen.
Strategische Neuaufstellung
Mit diesem Schritt vollzieht Energy Fuels den Wandel vom reinen Uranproduzenten hin zu einem diversifizierten Anbieter kritischer Mineralien. Durch die Fusion werden die fortschrittlichen Verarbeitunsgkapazitäten von ASM – darunter das „Korean Metals Plant“ und das Ressourcen-Projekt im australischen Dubbo – mit der bestehenden Infrastruktur der White Mesa Mill in Utah verknüpft.
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Diese vertikale Integration ermöglicht eine lückenlose Wertschöpfungskette von der Erzförderung bis zur Herstellung von Seltenerdmetallen und Legierungen. Diese Materialien sind für Elektrofahrzeuge, Windkraftanlagen und Verteidigungstechnologien unverzichtbar. Der Deal erfolgt vor dem Hintergrund geopolitischer Bestrebungen der USA und ihrer Verbündeten, die Abhängigkeit von staatlich kontrollierten Lieferketten aus China zu reduzieren.
Zeitplan und Ausblick
Der Abschluss der Übernahme ist für Ende Juni 2026 geplant, steht jedoch noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die ASM-Aktionäre, das australische Bundesgericht und das dortige Foreign Investment Review Board. Die entsprechenden Hauptversammlungen sollen zwischen Ende Mai und Anfang Juni stattfinden.
Operativ plant Energy Fuels, die Integration durch den Cashflow aus dem bestehenden Urangeschäft zu finanzieren. Während im ersten Halbjahr 2026 die Uranverarbeitung fortgesetzt wird, soll der Fokus in der zweiten Jahreshälfte auf die kommerzielle Produktion schwerer Seltenerdmetalle verlagert werden. Konkrete Details zur Integrationsstrategie werden im nächsten Quartalsbericht erwartet, der Ende Februar 2026 veröffentlicht wird.
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