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Symbolbild, KI-generiert

Energy Fuels Aktie: Weltklasse-Projekt

Die aktualisierte Studie für das Seltene-Erden-Projekt in Madagaskar ergibt einen Nettogegenwartswert von 1,8 Milliarden US-Dollar. Analysten bewerten die Chancen jedoch unterschiedlich.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Nettogegenwartswert von 1,8 Milliarden USD für Vara Mada
  • Jährliches EBITDA von über 500 Millionen USD möglich
  • Uran-Produktion für 2025 übertraf Prognosen
  • Analysten uneins über Bewertung der Aktie

Die Energy Fuels Aktie zieht derzeit die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich – und das aus gutem Grund. Der Uran- und Seltene-Erden-Produzent hat am 8. Januar 2026 eine aktualisierte Machbarkeitsstudie für sein Madagascar-Projekt vorgelegt. Das Ergebnis: Ein Nettogegenwartswert von 1,8 Milliarden US-Dollar für das nun in Vara Mada umbenannte Projekt.

Die Zahlen im Detail

Die Machbarkeitsstudie bestätigt das außergewöhnliche Potenzial des Projekts. Vara Mada soll bei voller Auslastung ein jährliches EBITDA von über 500 Millionen US-Dollar generieren. Die Minenlaufzeit ist zunächst mit 38 Jahren modelliert, könnte aber durch weitere Bohrungen deutlich verlängert werden.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Nettogegenwartswert: 1,8 Milliarden USD
  • Erwartetes jährliches EBITDA: Über 500 Millionen USD bei voller Kapazität
  • Minenlaufzeit: 38 Jahre (Verlängerungspotenzial vorhanden)
  • Pre-FID CAPEX: 121 Millionen USD
  • Phase 1 CAPEX: 769 Millionen USD für 13 Millionen Tonnen Jahreskapazität
  • Phase 2 CAPEX: Weitere 142 Millionen USD für Verdopplung auf 25 Millionen Tonnen

Parallel dazu übertraf Energy Fuels seine Uran-Produktions- und Verkaufsprognose für 2025 und lieferte über eine Million Pfund fertiges Uran aus. Für 2026 plant das Unternehmen die Auslieferung von 780.000 bis 880.000 Pfund U3O8 im Rahmen langfristiger Verträge.

Seltene Erden im Fokus

Das Vara-Mada-Projekt bildet einen Grundpfeiler der Seltene-Erden-Strategie von Energy Fuels. Die Monazit-Konzentrate aus Madagaskar werden in der White Mesa Mill in Utah verarbeitet – der einzigen vollständig lizenzierten konventionellen Uran-Verarbeitungsanlage in den USA.

Die für Ende 2028 erwartete Phase-2-Erweiterung in White Mesa würde die Verarbeitungskapazität deutlich steigern: auf 60.000 Tonnen Monazit-Konzentrat pro Jahr, etwa 6.000 Tonnen NdPr-Oxid jährlich sowie 275 Tonnen Dysprosium-Oxid und 80 Tonnen Terbium-Oxid.

CEO Mark S. Chalmers betont die strategische Bedeutung: „Vara Mada ist ein generationenübergreifendes, einzigartiges Projekt, das das Potenzial hat, die Dynamik der globalen Lieferketten für Seltene Erden und kritische Mineralien positiv zu verändern.“

Analysten uneinig

Trotz der starken Zahlen gehen die Meinungen auseinander. Roth MKM stuft die Aktie weiterhin als Verkauf ein und sieht sie als überbewertet an. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt jedoch bei 23,06 US-Dollar – ein deutliches Aufwärtspotenzial vom aktuellen Niveau. Die im Oktober 2025 abgeschlossene Emission von Wandelanleihen im Volumen von 700 Millionen US-Dollar verschafft Kapital für die Projektentwicklung, sorgt bei einigen Investoren aber auch für Verwässerungsbedenken.

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Diskussion zu Energy Fuels

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