Energy Fuels positioniert sich neu im strategisch wichtigen Markt für Seltene Erden. Eine aktuelle Machbarkeitsstudie für die Anlage in Utah verspricht nicht nur eine Vervielfachung der Kapazitäten, sondern auch eine unerwartet hohe Rentabilität. Die Börse honoriert die Aussicht auf eine dominante Marktstellung im Westen bereits mit deutlichen Kursaufschlägen.
Massive Kapazitätserweiterung in Utah
Auslöser der jüngsten Kaufwelle ist eine detaillierte Machbarkeitsstudie für die „White Mesa“-Mühle des Unternehmens in Utah. Das Management plant, die Verarbeitungskapazität für leichte und schwere Seltene Erden um das Siebenfache zu steigern. Ziel ist die Produktion von über 7.500 Tonnen separierter Produkte pro Jahr über eine Laufzeit von 40 Jahren.
Dieser Schritt adressiert direkt einen bekannten Engpass in der westlichen Lieferkette. Die Anlage ist derzeit die einzige in den USA, die sowohl für die konventionelle Uranverarbeitung lizenziert ist als auch technisch in der Lage ist, beide Arten seltener Erden zu verarbeiten.
Überzeugende Finanzkennzahlen
Besonders die wirtschaftlichen Eckdaten der Studie stützen die optimistische Stimmung. Die geplanten Investitionskosten (CAPEX) liegen mit 410 Millionen US-Dollar unter den Markterwartungen. Gleichzeitig wird eine interne Verzinsung (IRR) nach Steuern von robusten 33 Prozent prognostiziert.
Das Projekt könnte demnach bereits im ersten Betriebsjahr die Profitabilitätsschwelle erreichen. Analysten heben zudem die niedrigen Produktionskosten hervor: Für Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr), das essenziell für Permanentmagnete ist, werden Kosten von lediglich 29,39 US-Dollar pro Kilogramm veranschlagt. Auf dieser Basis wird ein durchschnittliches jährliches EBITDA von 311 Millionen US-Dollar allein durch diese Erweiterung erwartet.
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Aktie im Höhenflug
Die Kombination aus strategischer Expansion und soliden Finanzdaten sorgt für eine dynamische Kursentwicklung. In den letzten 30 Tagen legte das Papier um beeindruckende 71,01 Prozent zu und schloss am Freitag bei 21,94 US-Dollar. Auch das Handelsvolumen zog deutlich an, was das gestiegene Interesse institutioneller und privater Investoren unterstreicht.
Rückenwind vom Uranmarkt
Neben der Expansion im Bereich der Seltenen Erden profitiert Energy Fuels von einem günstigen makroökonomischen Umfeld im Kerngeschäft Uran. Da Atomkraft wieder verstärkt als verlässliche Grundlastenergie angesehen wird, haben Regierungen weltweit Laufzeitverlängerungen genehmigt und Neubauten initiiert.
Der Uran-Spotpreis kletterte seit Mitte Dezember 2025 um rund 8 Prozent und notiert wieder über 82 US-Dollar pro Pfund. Marktbeobachter sehen hier weiteres Potenzial und prognostizieren für das laufende Jahr Preise zwischen 90 und 100 US-Dollar. Für Energy Fuels bedeutet dies, dass das Wachstum im Jahr 2026 von zwei starken Säulen getragen werden könnte: der aggressiven Expansion bei Seltenen Erden und einem robusten Uranmarkt.
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