Energy Fuels durchläuft derzeit eine wegweisende Phase. Nach einem bestätigten Produktionsrekord für 2025 und bedeutenden strategischen Expansionsankündigungen im Januar rücken nun zwei Ereignisse in den Fokus: die Umsetzung der „Mine-to-Metal“-Strategie und die bevorstehenden Jahreszahlen.
Das Unternehmen hat seine Position in der Lieferkette kritischer Mineralien durch die angekündigte Übernahme von Australian Strategic Materials deutlich gestärkt – ein Schritt zur vertikalen Integration im Seltene-Erden-Geschäft. Während der gesamte Uransektor auf sich wandelnde westliche Lieferkettenpolitik reagiert, wird die Energy Fuels-Aktie aktuell von unternehmenseigenen Katalysatoren getrieben: dem erfolgreichen Hochfahren der Bergbaubetriebe in Arizona und Utah sowie der Integration neuer Seltene-Erden-Kapazitäten.
Das steht jetzt an
Zahlen für Q4 und Gesamtjahr
Am 23. März 2026 werden die Zahlen für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2025 erwartet. Energy Fuels hatte bereits Ende 2025 vorläufige Daten vorgelegt und Uran-Verkäufe von rund 360.000 Pfund für Q4 projiziert. Daraus ergeben sich erwartete Uran-Erlöse von etwa 27 Millionen Dollar für das Quartal. Der finale Bericht wird zeigen, ob die realisierten Verkaufspreise mit den Spot-Markt-Trends übereinstimmen und wie sich die Gesamtkosten (AISC) während dieser aggressiven Produktionsausweitung entwickelt haben.
Pinyon Plain und La Sal im Blick
Die operative Ausführung bleibt ein zentraler Bewertungstreiber. Im Jahresupdate bestätigte Energy Fuels, 2025 über 1,6 Millionen Pfund Uran aus der Pinyon Plain Mine in Arizona und dem La Sal Complex in Utah gefördert zu haben – mehr als ursprünglich angekündigt.
Investoren werden im kommenden Bericht auf aktualisierte Produktionsziele für 2026 achten. Besonders relevant: Führt das hochwertige Erz aus Pinyon Plain tatsächlich zu den erwarteten Kostenvorteilen in der White Mesa Mill?
Seltene Erden als zweites Standbein
Ein wichtiger Schwerpunkt für das laufende Quartal ist der Fortschritt bei der im Januar 2026 angekündigten Übernahme von Australian Strategic Materials (ASM). Diese Transaktion soll die US-Verarbeitungskapazitäten von Energy Fuels mit ASMs „Dubbo“-Vorkommen in Australien verknüpfen. Anleger erwarten Updates zu behördlichen Genehmigungen und dem Integrationszeitplan – der Deal ist zentral für die Diversifizierung des Unternehmens über Nuklearbrennstoff hinaus in die Lieferkette für Permanentmagnete.
Strategische Position im US-Markt
Als Betreiber der White Mesa Mill – der einzigen aktiven konventionellen Uran-Mühle in den USA – ist Energy Fuels günstig positioniert, um von Initiativen der US-Regierung zur Reduzierung der Abhängigkeit von ausländischen Anreicherungs- und Konversionsdiensten zu profitieren. Der duale Fokus auf Uran und Seltene Erden passt zu den Bundeszielen, kritische Mineralien-Lieferketten zurück ins eigene Land zu holen.
Die Zahlen am 23. März werden zeigen, ob die operative Stärke auch finanziell überzeugt.
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