Energy Fuels hat am Mittwoch Fortschritte bei der noch ausstehenden VAC-Übernahme gemeldet. Das Unternehmen erwartet den Abschluss im ersten Quartal 2027. Am Freitag stieg die Aktie um 2,1%; einen konkreten Auslöser für diese Kursbewegung benannte das Unternehmen nicht.
Übernahmen und neues Verwaltungsratsmitglied
Die Übernahme von Australian Strategic Materials hat Energy Fuels nach eigenen Angaben abgeschlossen. Außerdem genehmigte das Unternehmen den Bau kommerzieller Anlagenkreisläufe für schwere Seltene Erden an der White Mesa Mill.
Am Mittwoch berief Energy Fuels zudem Jeffrey Olsen in den Verwaltungsrat. Nach Unternehmensangaben soll er auch dem Prüfungsausschuss angehören und dort als Finanzexperte fungieren.
Urangeschäft profitabel, Konzern mit Verlust
Die Quartalszahlen verdeutlichen den Unterschied zwischen dem Urangeschäft und dem Konzernergebnis: Im dritten Quartal 2026 erzielte Energy Fuels einen Umsatz von 29,2 Millionen $. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 52,4 Millionen $.
Diesen führte das Unternehmen vor allem auf nicht zahlungswirksame, unrealisierte Bewertungsverluste bei Wertpapieren zurück. Sie beliefen sich auf 35,3 Millionen $. Der ausgewiesene Verlust je Aktie betrug 0,20 $.
Das Uransegment blieb dagegen nach Unternehmensangaben das dritte Quartal in Folge profitabel. Energy Fuels verkaufte 320.000 Pfund Uran zu einem gewichteten durchschnittlichen realisierten Preis von 88,90 $ je Pfund.
Für das Donald-Projekt hatten Export Finance Australia und die australische National Reconstruction Fund Corporation vor rund zwei Wochen bedingte Finanzierungszusagen von bis zu A$180 Millionen genehmigt. Diese sollen zur vorgesehenen vorrangigen Projektfinanzierung über A$200 Millionen für die erste Projektphase beitragen. Die endgültige Investitionsentscheidung strebt Energy Fuels bis Ende 2026 an.
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