Energy Fuels steuert 2026 auf die höchste Uranproduktion in der Geschichte des Unternehmens zu — und möglicherweise auf die höchste in den gesamten USA. Die Grundlage dafür liefert eine Mine in Arizona, die mit ungewöhnlich reichen Erzgehalten aufwartet.
Pinyon Plain als Kostenbasis
Im Mittelpunkt der Produktionsoffensive steht die Pinyon Plain Mine in Arizona. Mit einem durchschnittlichen Erzgehalt von 1,62 % eU3O8 im vergangenen Geschäftsjahr zählt das Vorkommen nach Einschätzung des Managements zu den hochgradigsten Uranminen in der US-Geschichte. Für 2026 plant Energy Fuels, dort mehr als zwei Millionen Pfund U3O8 zu fördern — bei Gesamtproduktionskosten zwischen 23 und 30 US-Dollar je Pfund. Das verschafft dem Unternehmen eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur auf dem globalen Uranmarkt.
Die Gesamtproduktionsguidance für 2026 liegt bei 1,5 bis 2,5 Millionen Pfund und übertrifft damit alle anderen US-Produzenten.
Seltene Erden und Brasilien als zweites Standbein
Parallel zum Urangeschäft treibt Energy Fuels seine Strategie bei kritischen Mineralien voran. Die geplante Übernahme des australischen Unternehmens Australian Strategic Materials (ASM) soll Mitte 2026 abgeschlossen werden. Ziel ist es, Energy Fuels als westlichen Primärproduzenten von Seltenerdenmetallen und -legierungen zu etablieren.
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Ergänzend dazu wird beim Bahia-Projekt in Brasilien noch in diesem Jahr eine abgeschlossene Ressourcenschätzung erwartet. Erste Einschätzungen deuten auf ein jährliches Monazit-Produktionspotenzial von 3.000 bis 5.000 Tonnen hin — Material, das langfristig als Rohstoffbasis für die White Mesa Mill in Utah dienen soll.
Starke Liquidität trotz Verlust
Finanziell startete Energy Fuels mit rund 927 Millionen US-Dollar an Working Capital ins laufende Jahr. Dem steht ein Nettoverlust von 85,6 Millionen US-Dollar für 2025 bei Erlösen von 65,9 Millionen US-Dollar gegenüber. Die vorhandene Liquidität soll den Ausbau von Uran- und Seltenerdenkapazitäten finanzieren, ohne kurzfristig neue Aktien ausgeben zu müssen.
Die White Mesa Mill verarbeitet bereits Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) in einer Qualität, die für Automobilmagnete zugelassen ist. Die kommerzielle Gewinnung von Dysprosium und Terbium ist für 2027 geplant — ein weiterer Schritt, mit dem Energy Fuels seine Abhängigkeit vom reinen Urangeschäft schrittweise reduziert.
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