Energy Fuels reitet im frühen Börsenjahr 2026 auf einer Erfolgswelle. Das Unternehmen übertraf nicht nur seine Produktionsziele für Uran, sondern legte auch eine vielversprechende Machbarkeitsstudie für ein Großprojekt in Madagaskar vor. Während die Aktie seit Jahresbeginn bereits deutlich zugelegt hat, richtet sich der Blick nun auf die strategische Erweiterung in den Bereich der Seltenen Erden und die Frage, ob die Bewertung Schritt halten kann.
Milliardenschweres Potenzial in Madagaskar
Ein wesentlicher Treiber für den aktuellen Optimismus ist die am 8. Januar veröffentlichte Machbarkeitsstudie für das Vara Mada Projekt (ehemals Toliara) in Madagaskar. Die wirtschaftlichen Eckdaten des zu 100 Prozent unternehmenseigenen Projekts für Seltene Erden und Schwermineralsande überzeugten die Marktteilnehmer: Der Nettobarwert (NPV) wird auf 1,8 Milliarden US-Dollar beziffert.
Das Management plant eine anfängliche Minenlaufzeit von 38 Jahren mit einem erwarteten jährlichen EBITDA von über 500 Millionen US-Dollar bei voller Auslastung. Mit diesem Projekt positioniert sich Energy Fuels als einer der bedeutendsten Entwickler für Seltene Erden außerhalb Chinas, was die Abhängigkeit westlicher Märkte von asiatischen Importen verringern könnte.
Uran-Produktion übertrifft Erwartungen
Neben den Zukunftsprojekten liefert das Kerngeschäft solide Zahlen. Bereits Ende Dezember 2025 gab das Unternehmen bekannt, dass die Produktion und der Verkauf von Uran im Gesamtjahr 2025 die eigene Prognose übertroffen haben. In der White Mesa Mühle wurden über eine Million Pfund verarbeitetes U₃O₈ produziert, während der Abbau die Erwartungen um 11 Prozent schlug.
Diese operative Stärke wird durch den makroökonomischen Rückenwind gestützt: Der Energiebedarf durch KI-Anwendungen und Rechenzentren treibt die Nachfrage nach Kernenergie in den USA weiter an. Das Unternehmen sicherte sich zudem zwei neue Langzeitverträge für Lieferungen zwischen 2027 und 2032.
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Durchbruch bei Seltenen Erden und Analysten-Lob
Ein weiterer strategischer Meilenstein gelang bei der Verarbeitung von Dysprosiumoxid. Das Material, welches in der White Mesa Mühle in Utah mit einer Reinheit von 99,9 Prozent produziert wurde, ist von einem großen südkoreanischen Hersteller für die Verwendung in Dauermagneten qualifiziert worden. Dies ebnet den Weg für den kommerziellen Produktionsstart im vierten Quartal 2026 – ein Novum für die US-Industrie.
Die Analysten von H.C. Wainwright bestätigten am 9. Januar ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 26,75 US-Dollar, was angesichts des gestrigen Schlusskurses von 19,42 US-Dollar noch deutliches Aufwärtspotenzial impliziert. Auch institutionelle Investoren zeigen wachsendes Interesse: Seit dem 13. Januar ist ein neuer, zweifach gehebelter ETF handelbar, der die Kursentwicklung von Energy Fuels abbildet und das Handelsvolumen zusätzlich stützen könnte.
Die Kombination aus übertroffenen Produktionszielen und dem bevorstehenden kommerziellen Start der Dysprosium-Produktion Ende 2026 festigt die Position des Unternehmens in der kritischen Lieferkette.
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