Energy Fuels hat einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Ein großer südkoreanischer Hersteller von Permanentmagneten hat das am White Mesa Mill produzierte Dysprosiumoxid mit 99,9% Reinheit qualifiziert. Damit bestätigt das Unternehmen seine Fähigkeit, hochwertige Seltene Erden außerhalb der chinesischen Lieferkette zu liefern – ein Schlüsselfaktor für Elektrofahrzeuge und Verteidigungsanwendungen.
Technischer Durchbruch bei schweren Seltenen Erden
Das Unternehmen hat im Pilotmaßstab rund 29 Kilogramm Dysprosiumoxid in Magnetqualität hergestellt. Die erfolgreiche Validierung durch den südkoreanischen Abnehmer bedeutet mehr als nur eine Qualitätsbestätigung: Energy Fuels ist damit der einzige verifizierte Produzent von „schweren“ Seltenen Erden außerhalb Chinas, der parallel auch Neodym-Praseodym (NdPr) liefern kann.
Diese Doppelqualifikation verschafft dem Unternehmen eine Sonderstellung. Während das White Mesa Mill ursprünglich als konventionelle Urananlage konzipiert wurde, hat es sich nun als fähig erwiesen, hochkomplexe Trennprozesse für Seltene Erden zu bewältigen.
Kursreaktion mit Rücksetzer
Die Aktie legte in der vergangenen Woche rund 8% zu, getrieben von der Dysprosium-Meldung. Am Freitag gab der Titel allerdings nach und schloss bei 14,64 USD – ein Minus von etwa 3%. Der Rücksetzer deutet auf Gewinnmitnahmen nach dem Wochenplus hin.
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Mittelfristig zeigt sich jedoch eine deutliche Aufwärtsdynamik. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von knapp 165% zu Buche. Die Konsolidierung auf dem aktuellen Niveau könnte darüber entscheiden, ob die Aufwärtsbewegung Anfang 2026 fortgesetzt wird.
Skalierung bis Ende 2026 geplant
Das Management plant, die Produktion weiterer schwerer Seltener Erden wie Terbium und Samarium bis Ende 2026 auf kommerzielle Mengen zu skalieren. Texas Capital hat kürzlich mit einem Kursziel von 20 USD und „Buy“-Rating eine erste Einschätzung veröffentlicht und verweist auf die strategische Bedeutung einer unabhängigen US-Lieferkette.
Die erfolgreiche Qualifizierung reduziert das technische Risiko erheblich. Entscheidend wird nun die Umsetzung der Skalierungspläne und die Nachfrage aus der Magnethersteller-Industrie. Die kommenden Quartale dürften zeigen, ob Energy Fuels den technischen Erfolg in nennenswerte Umsätze übersetzen kann.
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