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Energy Fuels Aktie: Produktionsrekord!

Der US-Uranproduzent Energy Fuels meldet eine Rekordförderung für 2025, übertrifft seine Jahresprognose und sichert sich langfristige Lieferverträge mit US-Kraftwerken.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Über 1,6 Millionen Pfund Uran in 2025 gefördert
  • Neue Langfristverträge mit US-Kernkraftbetreibern
  • Uranverkaufspreis bei rund 75 US-Dollar pro Pfund
  • Aktie legt nach Update um etwa 15 Prozent zu

Der US-Uranproduzent Energy Fuels legte am Freitag eine der stärksten Tagesperformances im Rohstoffsektor hin. Die Aktie schoss um knapp 15 Prozent nach oben – Grund war ein umfassendes Unternehmensupdate, das sowohl beim Produktionsvolumen als auch bei Vertragsneuabschlüssen positiv überraschte. Die Frage ist: Wie nachhaltig ist diese Rally?

Produktionsziele übertroffen

Energy Fuels meldete für 2025 eine Uranförderung von über 1,6 Millionen Pfund, hauptsächlich aus der Pinyon Plain Mine in Arizona und dem La Sal Complex in Utah. Zusätzlich produzierte das Unternehmen rund 1 Million Pfund veredeltes Urankonzentrat – und übertraf damit die eigene Jahresprognose.

Die Zahlen für das vierte Quartal unterstreichen die operative Dynamik:

  • Erwartete Verkäufe Q4: 360.000 Pfund Uran
  • Prognostizierte Erlöse Q4: 27 Millionen USD
  • Durchschnittlicher Verkaufspreis: 74,93 USD pro Pfund
  • Steigerung gegenüber Vorjahr: 50 Prozent

Parallel dazu sicherte sich Energy Fuels zwei langfristige Lieferverträge mit US-Kernkraftbetreibern. Die Abnahmevereinbarungen laufen von 2027 bis 2032 und nutzen hybride Preismodelle – eine Absicherung gegen Preisverfall, die gleichzeitig Spielraum für Aufwärtspotenzial lässt.

Branchenrückenwind und strategische Positionierung

Der Kurssprung bei Energy Fuels reiht sich ein in eine breitere Erholung des Nuklearsektors zum Jahresauftakt 2026. Der Uranspot-Preis notiert weiterhin über 80 USD pro Pfund, was produzierende Unternehmen direkt begünstigt.

Anders als Konkurrent Denison Mines, der ebenfalls deutlich zulegen konnte, ist Energy Fuels bereits im kommerziellen Betrieb und profitiert unmittelbar vom aktuellen Preisniveau. Die Verträge mit US-Versorgern unterstreichen zudem die strategische Bedeutung inländischer Brennstoffquellen – ein Thema, das 2025 durch geopolitische Spannungen zusätzlich an Gewicht gewonnen hat.

Darüber hinaus meldet das Unternehmen Fortschritte bei Seltenen Erden: Hochreines Dysprosiumoxid erfüllte die Qualitätsanforderungen eines südkoreanischen Automobilherstellers – ein Signal, dass Energy Fuels auch jenseits von Uran technologisch liefern kann.

Ausblick auf 2026

Für das laufende Jahr plant Energy Fuels die Fortsetzung von Explorations- und Expansionsarbeiten, darunter Bohrprogramme in der Juniper Zone der Pinyon Plain Mine. Die Aktie notiert mittlerweile deutlich über ihrem 200-Tage-Durchschnitt und zeigt damit einen intakten langfristigen Aufwärtstrend.

Marktbeobachter warten nun auf die vollständigen auditierten Geschäftszahlen für 2025, um die Margenentwicklung beim realisierten Verkaufspreis von knapp 75 USD pro Pfund zu verifizieren. Mit übertroffenen Produktionszielen und gesicherten Verträgen bis in die frühen 2030er Jahre startet Energy Fuels mit hoher operativer Planbarkeit ins neue Jahr.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.