Energy Fuels profitiert von der Uranförderung anderer Unternehmen. Der US-Konzern betreibt mit der White Mesa Mill in Utah die einzige konventionelle Uranverarbeitungsanlage des Landes – und verarbeitet dort nicht nur eigenes Erz, sondern auch Material von Drittanbietern. Genau diese Strategie rückt heute in den Fokus.
IsoEnergy bestätigte am Dienstag den Start eines Massenprobenprogramms an seiner Tony M-Uranmine in Utah. Über die nächsten 12 bis 14 Wochen sollen bis zu 2.000 Tonnen mineralisiertes Material gefördert werden. Entscheidend: Das Material wird vertraglich zur Verarbeitung an Energy Fuels‘ White Mesa Mill geliefert.
Geschäftsmodell unter Beweis
Die Meldung untermauert das Alleinstellungsmerkmal von Energy Fuels. Während Wettbewerber wie IsoEnergy auf die Wiederaufnahme von Minenoperationen fokussieren, sind sie auf die lizenzierte Infrastruktur von Energy Fuels angewiesen, um ihr Erz in marktfähiges Urankonzentrat umzuwandeln.
Diese sogenannten „Toll Milling“-Vereinbarungen ermöglichen es Energy Fuels, Umsätze zu generieren und Kapazitäten auszulasten, ohne dabei die eigenen Mineralreserven anzutasten. Der Konzern monetarisiert damit die gesamte regionale Wiederaufnahme des Uranabbaus.
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Rückenwind durch Milliarden-Programm
Die Nachricht trifft auf ein günstiges Marktumfeld. Anfang der Woche hatte das US-Energieministerium ein 2,7-Milliarden-Dollar-Programm zur Stärkung der heimischen nuklearen Brennstoffversorgung aufgelegt. Obwohl die direkten Mittel an Anreicherungsspezialisten wie Centrus Energy und Orano gingen, hebt das massive Kapital die gesamte inländische Lieferkette an – mit Energy Fuels als primärem Nutznießer der resultierenden Nachfrage nach Ausgangsmaterial.
Hinzu kommt: Energy Fuels übertraf kürzlich die eigene Produktionsprognose für 2025 und stellte über 1 Million Pfund U3O8 her. Diese Lieferfähigkeit unterscheidet das Unternehmen von Junior-Explorern, die noch Jahre von der Produktion entfernt sind.
Ausblick auf 2026
Die erfolgreiche Verarbeitung der IsoEnergy-Massenprobe im laufenden Quartal wird zum wichtigen Indikator. Mit der Hochfahrung der eigenen Pinyon Plain-Mine und der Sicherung von Drittmaterial startet Energy Fuels mit hoher Kapazitätsauslastung ins neue Jahr. Entscheidend wird sein, ob sich die durch das Sektorumfeld ausgelösten Kursgewinne halten lassen und in messbares Umsatzwachstum münden.
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