Startseite » News zu Unternehmen » Analystenstimmen » Energy Fuels Aktie: Milliarden-Potenzial enthüllt

Energy Fuels Aktie: Milliarden-Potenzial enthüllt

Eine Machbarkeitsstudie beziffert den Wert des Seltene-Erden-Projekts in Madagaskar auf 1,8 Mrd. USD. Das Unternehmen übertrifft zudem seine Uranproduktionsziele und sichert langfristige Lieferverträge.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Projektwert von 1,8 Milliarden Dollar enthüllt
  • Rechnerischer Aktienwert von 7,30 Dollar pro Anteil
  • Übertreffen der Uranproduktionsprognose für 2025
  • Strategische Integration der Lieferkette durch Vara Mada

Energy Fuels liefert den fundamentalen Unterbau für die jüngste Kursrallye. Mit einer neuen Machbarkeitsstudie für das Projekt in Madagaskar beziffert der US-Konzern den Wert der dortigen Vorkommen auf 1,8 Milliarden Dollar. Diese Nachricht verändert die Bewertungsbasis des Unternehmens grundlegend und rückt das Thema Seltene Erden neben dem etablierten Urangeschäft in den Fokus der Anleger.

Ein 7-Dollar-Bonus pro Aktie

Das Unternehmen veröffentlichte heute die Ergebnisse der Studie für das Projekt, das nun unter dem Namen „Vara Mada“ (ehemals Toliara) geführt wird. Die wirtschaftlichen Eckdaten untermauern den aktuellen Aufwärtstrend der Aktie substanziell: Das Projekt weist einen Nettobarwert (NPV) von 1,8 Milliarden Dollar auf. Umgerechnet auf die ausstehenden Aktien entspricht dies einem rechnerischen Wert von etwa 7,30 Dollar pro Anteilsschein – ein massiver Aufschlag in Relation zum aktuellen Kursniveau.

Zusätzlich prognostiziert die Studie ein jährliches EBITDA von über 500 Millionen Dollar allein aus diesem Vorhaben, bei einer voraussichtlichen Minenlaufzeit von 38 Jahren. Diese Zahlen verdeutlichen, dass der jüngste Kursanstieg von über 30 Prozent in den letzten sieben Tagen nicht auf reiner Spekulation basiert, sondern auf der Erwartung greifbarer Vermögenswerte ruht. Die Aktie notiert nach diesem Lauf aktuell bei 18,95 US-Dollar.

Operative Stärke im Kerngeschäft

Neben der Fantasie im Bereich Seltene Erden überzeugt Energy Fuels auch im operativen Tagesgeschäft. Das Unternehmen bestätigte, die eigene Prognose für das Jahr 2025 übertroffen zu haben. Die Pinyon Plain Mine in Arizona und der La Sal Komplex in Utah förderten zusammen über 1,6 Millionen Pfund Kernbrennstoff. Gleichzeitig verarbeitete die White Mesa Mühle mehr als eine Million Pfund fertiges U3O8.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Energy Fuels?

Diese verlässliche Produktion wird durch neue vertragliche Absicherungen flankiert. Zwei langfristige Lieferverträge mit US-Versorgern sichern Abnahmen für den Zeitraum von 2027 bis 2032, was die Cashflow-Planung für die kommenden Jahre stabilisiert.

Strategische Integration der Lieferkette

Die Umbenennung des Projekts in Vara Mada symbolisiert mehr als nur Kosmetik; sie steht für die strategische Eingliederung in die US-Lieferkette. Das in Madagaskar gewonnene Monazit soll in der unternehmenseigenen White Mesa Mühle in Utah weiterverarbeitet werden. Durch diese vertikale Integration kontrolliert Energy Fuels sowohl die Rohstoffquelle als auch die Verarbeitung, was die Abhängigkeit von Drittanbietern reduziert und die Margen schützt.

Der Ausblick für das erste Quartal 2026 ist damit klar definiert. Die Kombination aus einem durch die Studie bezifferten Bewertungsboden und einem florierenden Urangeschäft positioniert das Unternehmen stark in einem engen Markt. Für Investoren verlagert sich der Fokus nun von der Frage nach dem Potenzial hin zur konkreten Umsetzung der Projektentwicklung in Madagaskar.

Anzeige

Energy Fuels-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Energy Fuels-Analyse vom 9. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Energy Fuels-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Energy Fuels-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Energy Fuels: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.