Energy Fuels liefert den fundamentalen Unterbau für die jüngste Kursrallye. Mit einer neuen Machbarkeitsstudie für das Projekt in Madagaskar beziffert der US-Konzern den Wert der dortigen Vorkommen auf 1,8 Milliarden Dollar. Diese Nachricht verändert die Bewertungsbasis des Unternehmens grundlegend und rückt das Thema Seltene Erden neben dem etablierten Urangeschäft in den Fokus der Anleger.
Ein 7-Dollar-Bonus pro Aktie
Das Unternehmen veröffentlichte heute die Ergebnisse der Studie für das Projekt, das nun unter dem Namen „Vara Mada“ (ehemals Toliara) geführt wird. Die wirtschaftlichen Eckdaten untermauern den aktuellen Aufwärtstrend der Aktie substanziell: Das Projekt weist einen Nettobarwert (NPV) von 1,8 Milliarden Dollar auf. Umgerechnet auf die ausstehenden Aktien entspricht dies einem rechnerischen Wert von etwa 7,30 Dollar pro Anteilsschein – ein massiver Aufschlag in Relation zum aktuellen Kursniveau.
Zusätzlich prognostiziert die Studie ein jährliches EBITDA von über 500 Millionen Dollar allein aus diesem Vorhaben, bei einer voraussichtlichen Minenlaufzeit von 38 Jahren. Diese Zahlen verdeutlichen, dass der jüngste Kursanstieg von über 30 Prozent in den letzten sieben Tagen nicht auf reiner Spekulation basiert, sondern auf der Erwartung greifbarer Vermögenswerte ruht. Die Aktie notiert nach diesem Lauf aktuell bei 18,95 US-Dollar.
Operative Stärke im Kerngeschäft
Neben der Fantasie im Bereich Seltene Erden überzeugt Energy Fuels auch im operativen Tagesgeschäft. Das Unternehmen bestätigte, die eigene Prognose für das Jahr 2025 übertroffen zu haben. Die Pinyon Plain Mine in Arizona und der La Sal Komplex in Utah förderten zusammen über 1,6 Millionen Pfund Kernbrennstoff. Gleichzeitig verarbeitete die White Mesa Mühle mehr als eine Million Pfund fertiges U3O8.
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Diese verlässliche Produktion wird durch neue vertragliche Absicherungen flankiert. Zwei langfristige Lieferverträge mit US-Versorgern sichern Abnahmen für den Zeitraum von 2027 bis 2032, was die Cashflow-Planung für die kommenden Jahre stabilisiert.
Strategische Integration der Lieferkette
Die Umbenennung des Projekts in Vara Mada symbolisiert mehr als nur Kosmetik; sie steht für die strategische Eingliederung in die US-Lieferkette. Das in Madagaskar gewonnene Monazit soll in der unternehmenseigenen White Mesa Mühle in Utah weiterverarbeitet werden. Durch diese vertikale Integration kontrolliert Energy Fuels sowohl die Rohstoffquelle als auch die Verarbeitung, was die Abhängigkeit von Drittanbietern reduziert und die Margen schützt.
Der Ausblick für das erste Quartal 2026 ist damit klar definiert. Die Kombination aus einem durch die Studie bezifferten Bewertungsboden und einem florierenden Urangeschäft positioniert das Unternehmen stark in einem engen Markt. Für Investoren verlagert sich der Fokus nun von der Frage nach dem Potenzial hin zur konkreten Umsetzung der Projektentwicklung in Madagaskar.
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