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Energy Fuels Aktie: Durchbruch

Die Machbarkeitsstudie von Energy Fuels belegt ein robustes Wirtschaftlichkeitsprofil für den Ausbau der Seltene-Erden-Produktion in Utah, mit einem Kapitalwert von 1,9 Mrd. USD und niedrigen Produktionskosten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kapitalwert nach Steuern von 1,9 Milliarden US-Dollar
  • Produktionskapazität soll auf über 6.000 Tonnen steigen
  • Strategische Positionierung als US-Lieferant kritischer Rohstoffe
  • Günstige All-in-Produktionskosten von 29,39 USD pro Kilogramm

Energy Fuels hat die Ergebnisse einer bankfähigen Machbarkeitsstudie für die Phase-2-Erweiterung seiner Anlage zur Verarbeitung Seltener Erden in Utah veröffentlicht. Die Zahlen zeigen: Das Unternehmen könnte sich als einer der größten und kostengünstigsten Produzenten dieser kritischen Rohstoffe außerhalb Chinas positionieren. Die Studie liefert erstmals konkrete Wirtschaftlichkeitsdaten für das milliardenschwere Projekt.

Die Zahlen im Detail

Die Machbarkeitsstudie offenbart eine günstigere Kostenstruktur als ursprünglich erwartet. Energy Fuels beziffert den Kapitalbedarf für den Phase-2-Ausbau auf 410 Millionen US-Dollar – weniger als frühere Schätzungen vermuten ließen.

Die projizierten Renditekennzahlen fallen robust aus:

  • Kapitalwert (NPV) nach Steuern: 1,9 Milliarden US-Dollar bei 8% Diskontierungssatz
  • Interne Verzinsung (IRR) nach Steuern: 33%
  • Durchschnittliches jährliches EBITDA: 311 Millionen US-Dollar in den ersten 15 Jahren (nur Phase 2)
  • Kombiniertes EBITDA mit Vara-Mada-Projekt: prognostiziert 765 Millionen US-Dollar

Die All-in-Produktionskosten werden mit 29,39 US-Dollar pro Kilogramm Neodym-Praseodym-Äquivalent kalkuliert. Das würde Energy Fuels im globalen Wettbewerb zu den kostengünstigsten Anbietern zählen lassen.

Produktionskapazität vervielfacht

Die bestehende Phase-1-Anlage der White Mesa Mill verarbeitet derzeit etwa 1.000 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) pro Jahr. Mit Phase 2 soll die Kapazität auf über 6.000 Tonnen NdPr steigen.

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Hinzu kommt die geplante Produktion schwerer Seltener Erden: etwa 66 Tonnen Terbium und 240 Tonnen Dysprosium jährlich. Diese Materialien sind für Hochleistungsmagnete in Elektromotoren und Windkraftanlagen unverzichtbar.

Ambitionierte Marktposition

Energy Fuels strebt danach, einen substanziellen Teil der US-Nachfrage nach Seltenen Erden zu decken. Laut Unternehmen könnte das erweiterte Werk bis 2030 rund 45 Prozent des gesamten US-Bedarfs an diesen kritischen Rohstoffen bedienen.

Der strategische Hintergrund: Die USA wollen sich aus der Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten lösen. Seltene Erden sind zentral für Elektronik, Elektrofahrzeuge und Verteidigungstechnologie – Bereiche, in denen Washington verstärkt auf heimische Produktion setzt.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.