Heute Abend wird es für Energy Fuels ernst: Nach US-Börsenschluss legt das Unternehmen seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Für Anleger ist das vor allem ein Stresstest dafür, wie stabil das Uran-Geschäft aktuell ist – und wie schnell die zweite Wachstumsstory rund um Seltene Erden wirklich greift.
Was der Markt erwartet
Der Marktkonsens rechnet für das Quartal mit einem Verlust. Beim Umsatz liegen die Erwartungen bei rund 27 Mio. US-Dollar. Das wäre ein klarer Rückgang gegenüber 39,9 Mio. US-Dollar im Vorjahresquartal.
Ein wichtiger Anker für diese Schätzung ist die eigene Orientierung aus dem Dezember: Energy Fuels stellte damals für das vierte Quartal Uranverkäufe von etwa 360.000 Pfund in Aussicht. Der erwartete durchschnittliche Verkaufspreis lag bei rund 74,93 US-Dollar pro Pfund.
Warum der Umsatz sinken dürfte
Der zentrale Belastungsfaktor ist der Preis: Im Vergleich zum vierten Quartal 2024 werden niedrigere Uranpreise als Hauptgrund für den erwarteten Umsatzrückgang genannt.
Zusätzlich dürfte die Ergebnislinie durch höhere Ausgaben beeinflusst werden. Genannt werden vor allem Kosten für Exploration, Entwicklung und Verarbeitung, während das Unternehmen seine Projekte weiter vorantreibt. Genau hier entscheidet sich oft, wie „teuer“ Wachstum kurzfristig wird.
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Seltene Erden als zweites Standbein
Parallel zum Uran-Geschäft treibt Energy Fuels den Aufbau im Bereich Seltene Erden (REE) voran. Zu den jüngsten Meilensteinen zählt die erfolgreiche Qualifizierung schwerer Seltenerdoxide für den Einsatz in Permanentmagneten – ein Schritt, der für eine US-basierte Lieferkette relevant ist.
Außerdem fährt das Unternehmen die Uranproduktion hoch und verfolgt die Übernahme von Australian Strategic Materials. Ziel wäre, die Position bei REE-Metallen und -Legierungen weiter zu stärken.
An der Börse ist die Erwartungshaltung entsprechend hoch: Nach dem gestrigen Schlusskurs von 19,16 € liegt die Aktie auf Jahressicht deutlich im Plus. Heute Abend wird sich zeigen, ob die Zahlen diese Vorschusslorbeeren untermauern – oder ob der Markt beim Tempo der Expansion erst einmal auf die Bremse tritt.
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