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Energiekontor Aktie: Holtumer Moor geht ans Netz

Energiekontor hat den Windpark Holtumer Moor in Betrieb genommen und ins Eigenportfolio überführt. Die Kapazität steigt auf 455 Megawatt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neuer Windpark im Eigenbestand
  • Portfolio wächst auf 455 Megawatt
  • Solarparks mit 113 Megawatt geplant
  • Baugenehmigungen für über ein Gigawatt

Ein weiterer Windpark geht ans Netz – und wandert direkt in den Eigenbestand. Energiekontor hat die Anlage Holtumer Moor im niedersächsischen Landkreis Verden planmäßig in Betrieb genommen. Eine Vestas V162-7.2 mit rund sieben Megawatt Leistung speist seitdem Strom ein. Die Kapazität des eigenen Portfolios steigt damit auf rund 455 Megawatt.

Die Aktie notierte am Donnerstag bei 41,20 Euro. Das Papier liegt rund drei Prozent unter dem Vorwochenwert. Seit Jahresanfang steht aber immer noch ein Plus von gut neun Prozent. Der RSI von 42 signalisiert leichte Schwäche, aber keinen Ausverkauf.

Eigenbestand wächst deutlich

Die Überführung in den Eigenbestand war lange vorbereitet. Ein EEG-Zuschlag 2024 und der Financial Close im Herbst desselben Jahres ebneten den Weg. Für Energiekontor ist das Teil einer klaren Strategie: Das Unternehmen will seinen Eigenbestand in den kommenden Jahren auf über 680 Megawatt ausbauen.

Bereits 2026 könnten zwei Solarparks in Mecklenburg-Vorpommern folgen. Ihre Gesamtleistung: rund 113 Megawatt. Für beide Projekte gibt es langfristige Stromabnahmeverträge mit der Salzgitter Flachstahl GmbH. Mit ihnen käme der Eigenbestand noch dieses Jahr auf über 560 Megawatt.

Pipeline bleibt gut gefüllt

Sechs weitere Projekte sind bereits im Bau. Sie sollen 2027 und 2028 ans Netz gehen – und bringen ebenfalls rund 113 Megawatt. Hinzu kommt eine frische Baugenehmigung für einen Windpark in Brandenburg mit 26 Megawatt. Insgesamt hält Energiekontor nun Genehmigungen für Projekte mit über einem Gigawatt Kapazität.

Bis die volle Leistung im Eigenbestand steht, vergehen noch Jahre. Die Pipeline liefert den Stoff dafür. Das Ziel: zusätzliche Erzeugungserträge, die unabhängig von externen Projektverkäufen fließen.

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