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Energiekontor Aktie: 129 Prozent Potenzial

Der Chart gleicht einem Trümmerfeld, doch die fundamentale Bewertung erzählt eine völlig andere Geschichte. Während die Energiekontor-Aktie seit Jahresbeginn rund ein Drittel ihres Wertes eingebüßt hat, sehen Analysten eine massive Fehlbewertung. Ein aktuelles Research-Update signalisiert trotz gesenktem Kursziel eine Verdopplungschance und wirft die Frage auf: Übertreibt der Markt mit seiner Skepsis?

  • Kursziel: 79,00 Euro (First Berlin, 18.12.2025)
  • Aktuelles Potenzial: ca. 129 %
  • Pipeline: 628 MW im Bau (+71 % zum Vorjahr)
  • Performance YTD: -32,45 %

Analysten sehen massive Unterbewertung

Die Diskrepanz zwischen Börsenwert und operativer Substanz ist selten so groß. Das Analysehaus First Berlin Equity Research bestätigte am Donnerstag seine Kaufempfehlung für den Wind- und Solarparkbetreiber. Zwar korrigierte Analyst Dr. Karsten von Blumenthal das Kursziel von 93 auf 79 Euro, doch beim aktuellen Kursniveau impliziert dies weiterhin ein theoretisches Aufwärtspotenzial von 129 Prozent.

Grund für den Optimismus ist die operative Entwicklung abseits des Börsenparketts. Trotz der Gewinnwarnung im Oktober befinden sich derzeit Projekte mit einer Gesamtkapazität von 628 Megawatt im Bau. Das ist eine Steigerung von 71 Prozent gegenüber Ende 2024. Diese Pipeline bildet das fundamentale Rückgrat für künftige Erträge, die der Markt derzeit offenbar ignoriert.

Überverkaufter Zustand

Die Anlegerstimmung ist hingegen am Boden. Am Freitag schloss die Aktie bei 34,45 Euro, was den Jahresverlust auf 32,45 Prozent ausweitete. Ein Blick auf die technischen Indikatoren unterstreicht die Panik: Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei extrem niedrigen 20,8 Punkten. Werte unter 30 gelten technisch als stark überverkauft, was oft auf eine kurzfristige Gegenbewegung hindeutet.

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Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt (42,70 Euro) beträgt inzwischen fast 20 Prozent. Dieser massive Abschlag verdeutlicht, wie weit sich der Kurs von seinem langfristigen Trend entfernt hat.

Management nutzt tiefen Kurs

Das Unternehmen selbst bewertet die aktuelle Lage offenbar als günstige Einstiegschance. Im Rahmen des laufenden Aktienrückkaufprogramms erwarb Energiekontor allein zwischen dem 8. und 12. Dezember weitere 1.450 Anteile zu Durchschnittskursen bis 35,01 Euro. Auch Bewertungsmodelle stützen diese Sichtweise: Ein aktueller Performance-Check von boerse.de attestiert dem Titel ein „B-Rating“ und sieht den fairen Wert auf Basis historischer KGVs bei über 50 Euro.

Blick auf 2026

Der Markt preist derzeit vor allem die Risiken der jüngsten Prognoseanpassung ein. Analysten richten den Blick jedoch bereits auf die Jahre 2026 und 2027. Zwar wurden die Schätzungen für das kommende Jahr wegen möglicher Verzögerungen bei Projektverkäufen in Schottland leicht justiert, doch die abgeschlossene Reform der Netzanschlüsse durch die britische Regulierungsbehörde dürfte den Projektabfluss mittelfristig beschleunigen. Gelingt es Energiekontor, die rekordhohe Bau-Pipeline profitabel zu realisieren, dürfte die aktuelle Bewertungslücke kaum zu rechtfertigen sein.

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