Energiekontor setzt ein Signal. Der Wind- und Solarspezialist startet ein neues Aktienrückkaufprogramm. Parallel dazu bereinigt das Unternehmen seine Kapitalstruktur durch die Einziehung eigener Aktien.
Die Aktie notiert am Freitag bei 48,15 Euro – ein Minus von 0,82 Prozent zum Vortag. Auf Monatssicht steht ein Plus von über 20 Prozent. Der RSI von 22,1 deutet auf eine überverkaufte Verfassung hin.
Neues Rückkaufprogramm und Einziehung
Das am 28. Mai 2026 aufgelegte Programm umfasst bis zu 80.000 Aktien. Der maximale Kaufpreis liegt bei 9 Millionen Euro. Die Quirin Privatbank AG führt die Käufe über die Börse durch. Die Laufzeit endet am 27. Mai 2027.
Parallel zieht Energiekontor 47.314 eigene Aktien ein. Diese stammen aus einem vorangegangenen Rückkauf. Das Grundkapital sinkt dadurch auf rund 13,9 Millionen Euro.
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Ausbau des Eigenparkportfolios
Die Maßnahmen begleiten eine Wachstumsstrategie. Der Vorstand will das Eigenparkportfolio von aktuell 448 auf rund 680 Megawatt ausbauen. Die Kernmärkte bleiben Deutschland, Großbritannien und Portugal.
Mehrere Projekte sind in der Pipeline. Dazu gehören die Windparks „Oederquart“ und „Donstorf“ sowie Solarparks in Mecklenburg-Vorpommern. Inbetriebnahmen sind bis 2028 geplant. Die gesamte Projektpipeline umfasst über 12 Gigawatt.
Für 2026 hat das Unternehmen die operative Planung bestätigt. Im Geschäftsjahr 2025 lag das Ergebnis am oberen Rand der Prognose. Das neue Buyback-Programm signalisiert Vertrauen des Managements in die langfristige Entwicklung.
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