Enel hat die jüngste Phase seines Aktienrückkaufprogramms abgeschlossen und gleichzeitig erste Einblicke in die Bilanz für 2025 gewährt. Dabei übertraf der italienische Energiekonzern bei den vorläufigen Ergebnissen die eigenen Erwartungen beim bereinigten Nettoergebnis. Kann der Versorger diesen Schwung für den anstehenden Strategiewechsel nutzen?
- Aktienrückkauf: 365.000 Stück (2. bis 6. Februar)
- Umsatz 2025: 80,4 Mrd. Euro (+1,9 %)
- EBITDA: 22,9 Mrd. Euro (+2,2 %)
- Nettofinanzverschuldung: 57,2 Mrd. Euro
Stabiles Wachstum im Kerngeschäft
Zwischen dem 2. und 6. Februar erwarb Enel insgesamt 365.000 eigene Aktien zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 9,44 Euro. Damit summieren sich die gesamten Bestände an eigenen Anteilen auf rund 1,33 % des Grundkapitals. Diese Maßnahme dient der Umsetzung des langfristigen Anreizplans für das Jahr 2025.
Operativ verlief das vergangene Jahr solide. Der Umsatz stieg auf 80,4 Milliarden Euro, während das ordentliche EBITDA auf 22,9 Milliarden Euro kletterte. Besonders das internationale Geschäft stützte die Bilanz und konnte Margenrückgänge im italienischen Privatkundensegment kompensieren. Die Sparte Enel Grids profitierte von beschleunigten Investitionen in die Netzinfrastruktur und steigerte ihr EBITDA deutlich von 8,0 auf 8,9 Milliarden Euro.
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Schuldenstand und strategischer Ausblick
Trotz der positiven operativen Entwicklung stieg die Nettofinanzverschuldung auf 57,2 Milliarden Euro an. Verantwortlich dafür waren primär hohe Investitionsausgaben sowie Dividendenzahlungen. Mit einem Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA von etwa 2,5 bleibt der Konzern jedoch innerhalb einer für europäische Versorger stabilen Bandbreite und gilt weiterhin als finanziell solide aufgestellt.
Beim ordentlichen Nettoergebnis rechnet das Management nun damit, das obere Ende der bisherigen Prognose von 6,7 bis 6,9 Milliarden Euro zu übertreffen. Weitere Details zur langfristigen Ausrichtung wird das Unternehmen am 23. Februar im Rahmen des Capital Markets Day präsentieren. Im Fokus stehen dann der neue Strategieplan bis 2028 sowie der Ausbau von Rechenzentren und Batteriespeichersystemen, für die bereits Kapazitäten von 6,7 GW gesichert sind.
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