ENCE Energia y Celulosa steht 2026 vor einer Phase strategischer Weichenstellungen. Während der globale Zellstoffmarkt von Kapazitätsanpassungen geprägt ist, forciert das Unternehmen seine Rolle in der spanischen Energiewende. Anleger richten ihr Augenmerk vor allem auf die Transformation hin zu höherwertigen Spezialprodukten und den Ausbau der Erneuerbare-Energien-Sparte.
- Marktverknappung bei Zellstoff für 2026/2027 erwartet.
- „Ence Advanced“-Produkte sollen künftig Margen stützen.
- Tochtergesellschaft Magnon produzierte 2025 über 1.240 GWh Ökostrom.
- Neues Programm für Nachhaltigkeitsanleihen im Januar gestartet.
Zellstoffmarkt im Umbruch
Für die Jahre 2026 und 2027 zeichnet sich am globalen Zellstoffmarkt eine zunehmende Verknappung ab. Sinkende Kapazitäten könnten die Preismacht mittelfristig wieder zugunsten der Produzenten verschieben. ENCE begegnet diesem volatilen Umfeld durch einen verstärkten Fokus auf Spezialzellstoffe. Nach der Inbetriebnahme einer neuen Produktionslinie für Fluff-Zellstoff im vierten Quartal 2025 soll die Produktlinie „Ence Advanced“ in den kommenden Jahren einen wesentlichen Teil des Absatzes ausmachen. Kann diese Spezialisierung die Auswirkungen der chinesischen Überkapazitäten und des damit verbundenen Preisdrucks kompensieren?
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Expansion bei Erneuerbaren Energien
Parallel zum Zellstoffgeschäft gewinnt die Sparte für erneuerbare Energien an Bedeutung. Die Tochtergesellschaft Magnon treibt Projekte voran, die biogenes CO2 für die Herstellung nachhaltiger Kraftstoffe nutzen. Da Spanien plant, Kohle- und Kernkraftwerke bis 2035 schrittweise vom Netz zu nehmen, entstehen neue Wachstumschancen für Bioenergie. Um diese Vorhaben zu finanzieren, hat ENCE im Januar ein neues Rahmenprogramm für Nachhaltigkeitsanleihen (Sustainability-Linked Bonds) registriert.
Termine für das Geschäftsjahr 2026
Die kommenden Wochen liefern wichtige Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung des Konzerns. Am 24. Februar veröffentlicht ENCE die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025. Die Berichte für das laufende Geschäftsjahr folgen am 28. April (Q1), am 21. Juli (Q2) und am 27. Oktober (Q3). Diese Termine werden zeigen, wie effektiv die Strategie der Margenoptimierung im aktuellen Marktumfeld greift.
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