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Emerson Electric Aktie: Alarmglocken klingeln!

Nach einem Rekordhoch nutzen große Fonds und der CEO von Emerson Electric die Rally für Gewinnmitnahmen. Der Fokus liegt nun auf den anstehenden Quartalszahlen mit gemischten Erwartungen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Große institutionelle Investoren reduzieren ihre Bestände
  • CEO verkauft eigene Aktien im Wert von fast 1 Mio. USD
  • Quartalszahlen mit Erwartungen zu Umsatz- und Gewinnwachstum
  • Aktie notiert mit hohem KGV, Kursziel zeigt geringes Potenzial

Nach einem neuen Jahreshoch bei über 151 US-Dollar gerät die Emerson Electric Aktie unter Verkaufsdruck. Sowohl große institutionelle Investoren als auch das Management nutzten die jüngste Rally für Gewinnmitnahmen. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die anstehenden Quartalszahlen.

Institutionelle Investoren reduzieren Positionen

Mehrere große Fonds haben ihre Anteile an dem Industriekonzern im vergangenen Quartal deutlich verringert. Die Newport Trust Company LLC verkaufte über 128.000 Aktien und reduzierte ihre Position um 2,7%. Auch der Teacher Retirement System of Texas und die Resona Asset Management schichteten ab und verkleinerten ihre Bestände um 17,2% bzw. 7,6%.

Einzig der Pensionsfonds STRS Ohio baute seine Beteiligung aus und erhöhte sie um 14,6%. Diese gegenläufigen Strategien deuten auf unterschiedliche Einschätzungen der aktuellen Bewertung nahe den Jahreshochs hin.

CEO verkauft Anteile

Parallel zu den institutionellen Abflüssen vollzog CEO Surendralal Lanca Karsanbhai einen bemerkenswerten Verkauf. Er setzte 7.263 eigene Aktien im Wert von etwa 966.000 US-Dollar ab. Solche Transaktionen durch das Top-Management in der Nähe von Rekordkursen werden von Märkten oft genau beobachtet.

Institutionelle Anleger halten insgesamt 74,3% der ausstehenden Aktien, weshalb ihre Portfolioanpassungen die Kursvolatilität maßgeblich beeinflussen können.

Blick auf die anstehenden Quartalszahlen

Der nächste wesentliche Kursimpuls wird für den 3. Februar 2026 erwartet, wenn Emerson Electric die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorlegt. Die Markterwartungen sind gemischt:

  • Der Gewinn je Aktie (EPS) wird mit 1,41 US-Dollar erwartet, was einem leichten Plus von 2,17% im Jahresvergleich entspräche.
  • Der Umsatz soll um 4,22% auf 4,35 Milliarden US-Dollar steigen.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 prognostizieren Analysten einen EPS von 6,48 US-Dollar bei einem Umsatz von 18,86 Milliarden US-Dollar. Die Aktie notiert derzeit mit einem KGV von 36,56, was deutlich über dem erwarteten zukünftigen KGV von 23,18 liegt und hohe Wachstumserwartungen widerspiegelt.

Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 154,76 US-Dollar bei einem Konsensrating von „Moderate Buy“. Dies impliziert ein Aufwärtspotenzial von lediglich 4,8% vom aktuellen Kurs.

Trotz des Verkaufsdrucks setzt das Unternehmen weiter auf Kapitalrückführungen an die Aktionäre. Die vierteljährliche Dividende wurde jüngst auf 0,555 US-Dollar angehoben, was eine jährliche Ausschüttung von 2,22 US-Dollar und eine aktuelle Dividendenrendite von etwa 1,5% bedeutet. Zudem hat der Vorstand ein Aktienrückkaufprogramm genehmigt, das in Korrekturphasen als Kurspuffer dienen könnte.

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