Die US-Zulassungsbehörde FDA hat Eli Lilly einen wichtigen Rückenwind verschafft: Die Warnung vor möglichen Suizidgedanken muss nicht mehr auf den Etiketten der Abnehm-Medikamente stehen. Eine umfassende Prüfung ergab kein erhöhtes Risiko für Nutzer von Präparaten wie Zepbound. Damit fällt eine potenzielle Hemmschwelle für Patienten und Ärzte weg – ein klarer Vorteil im Wettbewerb mit Novo Nordisk.
Orale Abnehmpille kommt später als erhofft
Parallel dazu konkretisierte Finanzchef Lucas Montarce auf der J.P. Morgan Healthcare Conference den Zeitplan für die mit Spannung erwartete Abnehmpille Orforglipron. Die US-Zulassung wird nun für das zweite Quartal 2026 erwartet – etwas später als die ursprünglich anvisierte März-Marke. Das Unternehmen nutzt einen beschleunigten Prüfprozess, um die Markteinführung voranzutreiben.
Der Einstieg in den oralen Markt gilt als strategisch entscheidend: Eine Tablette ist deutlich anwenderfreundlicher als die bisherigen Injektionen und könnte Eli Lilly neue Patientengruppen erschließen.
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Milliarden-Partnerschaft mit Nvidia
Am selben Tag verkündete Eli Lilly eine weitreichende Kooperation mit dem Chip-Riesen Nvidia. Bis zu eine Milliarde Dollar sollen über fünf Jahre in ein gemeinsames KI-Labor fließen. Ziel ist es, durch maschinelles Lernen und fortschrittliche Rechenleistung die Wirkstoffentwicklung zu beschleunigen. Lilly-Wissenschaftler arbeiten dabei direkt mit Nvidia-Ingenieuren auf der BioNeMo-Plattform zusammen.
Die Pharmabranche setzt zunehmend auf künstliche Intelligenz, um den traditionell langwierigen und teuren Entwicklungsprozess neuer Medikamente effizienter zu gestalten.
Quartalsvorlage steht bevor
Am 4. Februar 2026 legt Eli Lilly die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Anleger erwarten konkrete Angaben zur Verkaufsentwicklung der Wachstumstreiber Mounjaro und Zepbound. Die Analystenmehrheit bleibt optimistisch und bewertet die Aktie weiterhin mit „Kaufen“ oder „Stark Kaufen“. Entscheidend wird sein, ob das Unternehmen die hohe Nachfrage nach seinen Diabetes- und Adipositas-Behandlungen produktionsseitig bedienen kann.
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