Anleger des Pharma-Riesen Eli Lilly müssen sich etwas länger gedulden. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den Entscheidungstermin für den Hoffnungsträger Orforglipron leicht nach hinten verlegt. Während die kurzfristige Verzögerung für Gesprächsstoff sorgt, untermauern starke Studiendaten und sprudelnde Einnahmen durch Mounjaro die langfristige Dominanz im Abnehm-Sektor.
Neuer Termin im April
Die FDA hat das Zieldatum für die Zulassungsentscheidung der oralen Abnehm-Behandlung Orforglipron vom 28. März auf den 10. April 2026 verschoben. Der Hintergrund dieser Anpassung ist technischer Natur und steht im Zusammenhang mit der Nutzung eines sogenannten „Priority Review Voucher“, der eigentlich zur Beschleunigung von Prüfverfahren dient.
Trotz der Anpassung im Kalender bleiben die klinischen Aussichten robust. In der Phase-3-Studie „ACHIEVE-3“ erwies sich Orforglipron bei der Gewichtsreduktion und der Senkung des HbA1c-Wertes als wirksamer im Vergleich zur oralen Konkurrenz. Die Zulassungsanträge laufen bereits in über 40 Ländern, wobei eine potenzielle US-Zulassung weiterhin für das zweite Quartal 2026 erwartet wird.
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Finanzielle Stärke und Analysten-Lob
Das fundamentale Bild des Konzerns bleibt von der terminlichen Verschiebung unberührt. Getrieben durch die Blockbuster-Medikamente Mounjaro und Zepbound, die im Jahr 2025 gemeinsam einen Umsatz von 36,5 Milliarden US-Dollar generierten, konnte Eli Lilly seinen Gesamtumsatz auf rund 65,2 Milliarden US-Dollar steigern. Allein im vierten Quartal 2025 kletterten die Erlöse um 43 Prozent auf 19,3 Milliarden US-Dollar. Diese Marktmacht setzt Wettbewerber unter Zugzwang: Konkurrent Novo Nordisk warnte kürzlich vor möglichen Belastungen durch den intensiven Wettbewerb mit den Amerikanern.
Die Wall Street reagiert entsprechend positiv auf die Geschäftsentwicklung. Guggenheim hob das Kursziel erst am 26. Februar an, und RBC startete die Beobachtung der Aktie kürzlich mit einem „Outperform“-Rating. Untermauert wird dieser Optimismus durch die starke Prognose für 2026, die einen Gewinn je Aktie zwischen 33,50 und 35,00 US-Dollar in Aussicht stellt.
Der Fokus richtet sich nun konkret auf den 10. April 2026. Eine positive Entscheidung der FDA für das oral einnehmbare Orforglipron würde das Portfolio von Eli Lilly entscheidend erweitern und die Marktführerschaft im Bereich der metabolischen Erkrankungen weiter festigen.
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