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Eli Lilly Aktie: Positive Energien!

Der Pharmakonzern Eli Lilly sichert sich mit zwei Milliarden-Deals Zugang zu oralen Medikamenten gegen Adipositas und entzündliche Erkrankungen. Die Aktie reagierte mit einem Kursplus von 4,5 Prozent.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Übernahme von Ventyx für über eine Milliarde Dollar
  • Kooperation mit Nimbus für bis zu 1,3 Milliarden Dollar
  • Aktie springt um 4,5 Prozent auf 1.112 Dollar
  • FDA-Entscheidung zu oralem GLP-1-Kandidaten im März

Eli Lilly prescht vor. Der Pharmakonzern verhandelt über die Übernahme von Ventyx Biosciences für mehr als eine Milliarde Dollar und hat parallel eine Kooperation mit Nimbus Therapeutics für bis zu 1,3 Milliarden Dollar bestätigt. Die Investoren reagieren begeistert: Die Aktie sprang am Mittwoch um rund 4,5 Prozent auf 1.112 Dollar – und katapultierte das Unternehmen weiter über die Billionen-Dollar-Marke.

Zwei Deals, ein Ziel

Die aggressive Expansion konzentriert sich auf ein klares Ziel: orale Medikamente. Laut Wall Street Journal steht Eli Lilly kurz vor der Übernahme von Ventyx Biosciences. Ventyx entwickelt Tabletten gegen entzündliche Erkrankungen wie Morbus Crohn und rheumatoide Arthritis – und arbeitet an Therapien für Herz-Kreislauf-Komplikationen bei Adipositas. Genau dieser letzte Punkt macht die Übernahme strategisch wertvoll: Lilly will nicht nur den Markt für Abnehm-Medikamente dominieren, sondern auch Folgekrankheiten adressieren.

Zeitgleich sicherte sich der Konzern Zugang zur Pipeline von Nimbus Therapeutics. Für 55 Millionen Dollar Vorauszahlung entwickeln beide Partner gemeinsam ein orales Adipositas-Medikament. Die Gesamtsumme kann durch Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren auf 1,3 Milliarden Dollar steigen.

Die Strategie dahinter:

  • Ablösung der erfolgreichen Spritzen durch bequemere Tabletten
  • Sicherung von Marktanteilen gegen Novo Nordisk
  • Erschließung eines Marktes, der auf über 80 Milliarden Dollar geschätzt wird

Analysten erhöhen die Kursziele

Die Reaktion der Wall Street folgte prompt. UBS-Analyst Michael Yee vergab eine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 1.250 Dollar. Citi bekräftigte seine bullische Haltung und hält mit 1.500 Dollar das höchste Kursziel der Branche. Die Argumentation: Eli Lilly verfügt über die finanzielle Kraft und die Pipeline, um die Führungsposition im Adipositas-Segment auszubauen.

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Die Zahlen untermauern diese Einschätzung. Im dritten Quartal 2025 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 17,6 Milliarden Dollar – ein Plus von 53,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Nettogewinn kletterte von 970 Millionen auf 5,58 Milliarden Dollar.

FDA-Entscheidung im März erwartet

Der nächste Katalysator steht bereits fest: Im März 2026 entscheidet die FDA über Orforglipron, Lillys eigenen oralen GLP-1-Kandidaten. Das Medikament erhielt einen Priority-Review-Voucher, was den Zulassungsprozess beschleunigt. Sollte die Behörde grünes Licht geben, könnte Eli Lilly die Konkurrenz im Rennen um die erste zugelassene Abnehm-Tablette abhängen.

Für das Gesamtjahr 2025 peilt der Konzern einen Gewinn je Aktie zwischen 23,00 und 23,70 Dollar an. Mit dem Durchbruch über die 1.100-Dollar-Marke signalisiert die Aktie institutionelles Vertrauen in die M&A-Strategie des Managements.

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