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Eli Lilly Aktie: Optimismusschub!

Barclays empfiehlt Eli Lilly mit einem Kursziel von 1.350 Dollar und sieht die GLP-1-Führung gefestigt. Neue Langzeitdaten zur Crohn-Therapie Omvoh überzeugen, obwohl die Aktie leicht fiel.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Barclays gibt Kaufempfehlung mit 32 Prozent Aufwärtspotenzial
  • Langzeitdaten zeigen hohe Wirksamkeit von Omvoh bei Crohn
  • Erwartete FDA-Zulassung für orale GLP-1-Pille im Jahr 2026
  • Starke Quartalszahlen mit Umsatzsprung von 43 Prozent

Eli Lilly hat am Freitag gleich zwei positive Nachrichten geliefert: Die Investmentbank Barclays startet mit einer klaren Kaufempfehlung und Kursziel 1.350 Dollar, während neue Langzeitdaten zur Crohn-Behandlung Omvoh überzeugen. Trotzdem ging es für die Aktie um 1,34 Prozent auf 1.009,52 Dollar abwärts.

Barclays sieht GLP-1-Führung gefestigt

Analystin Emily Field von Barclays sieht in Tirzepatid das derzeit beste verfügbare Medikament – sowohl in Bezug auf Sicherheit als auch Wirksamkeit. Das Kursziel von 1.350 Dollar impliziert ein Aufwärtspotenzial von rund 32 Prozent. Field argumentiert, dass Eli Lillys Vormachtstellung im lukrativen GLP-1-Markt für Adipositas und Diabetes durch Wettbewerber wie AstraZeneca, Amgen oder Roche kaum angreifbar sei.

Als entscheidenden Wettbewerbsvorteil nennt die Analystin die Direct-to-Consumer-Plattform LillyDirect. Zudem richtet sich der Blick auf die erwartete FDA-Zulassung von Orforglipron im zweiten Quartal 2026 – eine orale GLP-1-Pille für einmal tägliche Einnahme. Eli Lilly hat bereits Lagerbestände im Wert von 1,5 Milliarden Dollar aufgebaut.

Omvoh überzeugt mit Langzeitdaten

Parallel dazu veröffentlichte Eli Lilly am 19. Februar Dreijahres-Daten aus der Phase-3-Studie VIVID-2: Über 90 Prozent der Crohn-Patienten, die nach einem Jahr steroidfreie Remission erreichten, behielten diesen Status unter Omvoh-Behandlung auch nach drei Jahren bei. Die Raten für Krankenhausaufenthalte und Operationen blieben minimal. Omvoh ist mittlerweile in 47 Ländern für die Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa und Morbus Crohn zugelassen.

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Die Daten unterstreichen Eli Lillys Bemühungen, sich über das GLP-1-Geschäft hinaus breiter aufzustellen. Jüngste Zukäufe wie Orna Therapeutics für 2,4 Milliarden Dollar (In-vivo-CAR-T-Therapien) und die Kooperation mit Repertoire Immune Medicines (bis zu 1,84 Milliarden Dollar Meilensteinzahlungen) zeigen diese Strategie.

Starkes viertes Quartal als Basis

Die Euphorie der Analysten fußt auf dem überzeugenden vierten Quartal 2025: Mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 7,54 Dollar übertraf Eli Lilly die Konsensschätzung von 6,96 Dollar. Der Umsatz kletterte um 43 Prozent auf 19,3 Milliarden Dollar, getrieben durch Mounjaro und Zepbound. Für 2026 stellt das Unternehmen Erlöse zwischen 80 und 83 Milliarden Dollar sowie einen Gewinn je Aktie von 33,50 bis 35,00 Dollar in Aussicht – beides über den damaligen Markterwartungen.

Trotz der positiven Nachrichten notierte die Aktie am Freitag niedriger und erreichte zwischenzeitlich 1.002,46 Dollar. Das Handelsvolumen von rund 3,05 Millionen Stück lag leicht unter dem Durchschnitt. Die Spanne der vergangenen zwölf Monate reicht von 623,78 bis 1.133,95 Dollar. Die nächsten Quartalszahlen legt Eli Lilly am 30. April vor.

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