Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die Zulassung von Orforglipron, Eli Lillys neuer oraler Abnehmpille, verschoben. Statt wie erwartet im ersten Quartal 2025 soll die Entscheidung nun erst am 10. April 2026 fallen. Die Aktie geriet daraufhin unter Druck – Anleger reagieren nervös auf die Verzögerung eines Produkts mit hohen Umsatzerwartungen.
Zulassungsverzögerung belastet kurzfristig
Regulatorische Verschiebungen schaffen Unsicherheit. Die spätere Markteinführung bedeutet verschobene Umsätze und längere Wartezeiten für Investoren, die auf den nächsten Blockbuster im lukrativen GLP-1-Segment gesetzt hatten. Der Markt quittierte die Nachricht mit Gewinnmitnahmen.
Dennoch bleibt die langfristige Perspektive intakt. Das Unternehmen verfügt über eine starke Pipeline und dominiert bereits mit bestehenden Produkten den Markt für Adipositas- und Diabetes-Therapien.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz des Rückschlags halten Analysten an ihren bullischen Prognosen fest. Jefferies Financial Group hob das Kursziel auf 1.300 US-Dollar an, UBS sieht die Aktie bei 1.250 US-Dollar, Bank of America bei 1.268 US-Dollar. Der Konsens liegt bei rund 1.174 US-Dollar – ein deutliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Niveau um 1.038 US-Dollar.
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Die Zuversicht stützt sich auf solide Fundamentaldaten:
- Umsatzwachstum von 53,9 % im jüngsten Quartal (im Jahresvergleich)
- Gesamtumsatz von 59,42 Milliarden US-Dollar in den zwölf Monaten bis September 2025
- Durchschnittliches Umsatzwachstum von 23,4 % über drei Jahre
- Quartalsdividende von 1,73 US-Dollar je Aktie für Q1 2026
KI-Offensive mit Nvidia
Parallel zum Pharmageschäft setzt Eli Lilly auf technologische Innovation. Gemeinsam mit Nvidia plant das Unternehmen den Aufbau einer KI-gestützten Forschungseinrichtung im Wert von einer Milliarde US-Dollar. Die Partnerschaft zielt darauf ab, den Wirkstoffforschungsprozess zu beschleunigen und die Produktivität in der Medikamentenentwicklung zu steigern.
Der Fokus liegt weiter auf der FDA-Entscheidung im April und der Entwicklung des GLP-1-Portfolios. Das operative Geschäft wächst robust, die Pipeline bleibt vielversprechend.
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