Eli Lilly sendet ein starkes Signal der Zuversicht. Während der Aktienkurs im letzten Monat deutlich unter Druck geriet, kündigte der Pharmariese am Freitag eine massive Erweiterung der Produktionskapazitäten an. Kurz vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen am kommenden Mittwoch fragen sich Anleger: Reicht dieser strategische Schachzug, um die jüngste Korrektur zu beenden?
3,5 Milliarden Dollar gegen den Engpass
Am Freitag bestätigte das Management eine Investition von 3,5 Milliarden US-Dollar für einen neuen Produktionsstandort in Pennsylvania. Dieser Schritt zielt direkt auf das Hauptproblem des Konzerns ab: die begrenzten Lieferkapazitäten für die extrem nachgefragten Abnehmspritzen.
Die neue Anlage soll nicht nur die Produktion der aktuellen Blockbuster Zepbound und Mounjaro sichern, sondern ist bereits für kommende Wirkstoffe ausgelegt. Im Fokus steht dabei der Pipeline-Kandidat Retatrutide. Marktbeobachter werten diese massive Kapitalbindung als klaren Vertrauensbeweis in die langfristige Nachfrage nach Stoffwechseltherapien, trotz der kurzfristigen Kursschwäche.
Warten auf die Schlankheitspille
Neben der Infrastruktur richten sich die Blicke auf die regulatorische Front. Für den oralen Wirkstoffkandidaten Orforglipron gibt es nun einen konkreten Zeitplan. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den Entscheidungsermin auf den 10. April 2026 festgelegt.
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Zwar verschiebt sich die Entscheidung damit ins zweite Quartal, doch das Datum schafft Planungssicherheit. Die Tablette gilt als entscheidender Baustein, um Marktanteile gegen den Konkurrenten Novo Nordisk zu sichern und die Behandlung für Patienten zu vereinfachen.
Spannung vor dem Mittwoch
Der Fokus verlagert sich nun vollständig auf den kommenden Mittwoch, den 4. Februar 2026. Vor Börsenöffnung wird Eli Lilly die Bücher für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 öffnen. Analysten rechnen mit einem starken Umsatzwachstum auf rund 17,87 Milliarden US-Dollar, getrieben durch das Diabetes- und Adipositas-Portfolio.
Der jüngste Kursrutsch von rund 15 Prozent auf 30-Tage-Sicht hat die Erwartungshaltung etwas gedämpft, was bei soliden Zahlen Raum für eine Erholung bieten könnte. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird jedoch der Ausblick auf 2026 sein – insbesondere Aussagen zur Preisgestaltung und zur tatsächlichen Verfügbarkeit der Medikamente in den kommenden Monaten.
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