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Eli Lilly Aktie: Begeisterung entfacht!

Eli Lillys Zepbound schlägt Novo Nordisks CagriSema klinisch, doch massive Preissenkungen des Konkurrenten sorgen für Kursschwankungen. Analysten sehen jedoch begrenzte Auswirkungen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Klinischer Sieg für Zepbound gegen Novo-Mittel CagriSema
  • Novo Nordisk senkt US-Preise für GLP-1-Medikamente drastisch
  • Analysten erwarten nur geringen Einfluss auf Lillys Nettopreise
  • Starke Quartalszahlen und positive Prognose für 2026

Eli Lilly erlebte eine Achterbahnfahrt. Während das Unternehmen klinisch gegen Konkurrent Novo Nordisk triumphierte, löste der dänische Rivale mit drastischen Preissenkungen eine Gegenbewegung aus. Die Aktie schwankte entsprechend: Nach einem Kurssprung von knapp 5 Prozent am Montag gaben die Papiere in den Folgetagen wieder nach.

Zepbound schlägt CagriSema deutlich

Den Auftakt machte eine klinische Entscheidung. Novo Nordisk veröffentlichte am 23. Februar Daten seiner Phase-3-Studie REDEFINE 4, in der das Adipositas-Mittel CagriSema direkt gegen Lillys Zepbound (Tirzepatid) antrat. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: CagriSema erzielte über 84 Wochen einen Gewichtsverlust von 23 Prozent, Zepbound erreichte 25,5 Prozent.

Für Novo Nordisk war das Resultat ein herber Rückschlag – die Aktie des Konzerns brach um mehr als 20 Prozent ein. Eli Lilly hingegen festigte seine Position im GLP-1-Markt, wo das Unternehmen bereits rund 60 Prozent der US-Verschreibungen für Adipositas- und Diabetesbehandlungen auf sich vereint.

Novo Nordisk kontert mit massiven Rabatten

Die Reaktion aus Dänemark folgte prompt. Einen Tag später kündigte Novo Nordisk an, die US-Listenpreise für Wegovy, Ozempic und Rybelsus ab Januar 2027 auf 675 Dollar pro Monat zu senken. Das entspricht einer Preisreduktion von 50 Prozent bei Wegovy und 35 Prozent bei Ozempic.

Die Ankündigung belastete auch Eli Lilly. Die Aktie gab am Dienstag um 1,55 Prozent nach, am Mittwoch folgten weitere 1,19 Prozent Minus. Anleger befürchten offenbar einen allgemeinen Preisdruck im GLP-1-Segment – auch wenn Lilly selbst seine Listenpreise bislang nicht gesenkt hat.

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Analysten sehen geringe Auswirkungen

Mehrere Investmentbanken beruhigten jedoch schnell. BMO Capital erklärte, die Preisänderungen stellten für Lilly keine echte Belastung dar. Listenpreisanpassungen würden die Dynamik der Nettopreise kaum beeinflussen. Bank of America wertete Novos Schritt primär als wettbewerbsstrategische und PR-Maßnahme mit begrenztem Einfluss auf die tatsächlichen Marktbedingungen.

Parallel brachte Eli Lilly eine neue Multi-Dosis-Version von Zepbound auf den Markt. Der KwikPen enthält einen Monatsvorrat in einem einzigen Stift-Injektor und soll vor allem die Handhabung auf Reisen erleichtern.

Solide Basis durch starke Quartalszahlen

Die Ereignisse der Woche spielten sich vor dem Hintergrund robuster Geschäftszahlen ab. Im vierten Quartal 2025 steigerte Eli Lilly den Umsatz um 43 Prozent auf 19,3 Milliarden Dollar, der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte um 42 Prozent auf 7,54 Dollar. Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert der Konzern Erlöse zwischen 80 und 83 Milliarden Dollar sowie einen bereinigten Gewinn je Aktie von 33,50 bis 35,00 Dollar – beide Werte liegen über den Analystenerwartungen. Im April 2026 steht zudem die FDA-Entscheidung zum oralen GLP-1-Kandidaten Orforglipron an.

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