Eli Lilly hat zum Jahresauftakt 1,2 Milliarden Dollar auf den Tisch gelegt – und die Wall Street reagiert positiv. Der Pharmakonzern übernimmt Ventyx Biosciences und sichert sich damit eine Pipeline mit Therapien gegen entzündliche Darmerkrankungen und Herz-Kreislauf-Leiden. Die Aktie legte daraufhin um über vier Prozent zu und durchbrach ein wichtiges charttechnisches Niveau.
Was Eli Lilly kauft
Ventyx Biosciences aus San Diego entwickelt orale Wirkstoffe gegen Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und weitere Immunerkrankungen. Besonders interessant für Eli Lilly: Ein Präparat in der mittleren Entwicklungsphase, das eine mit Übergewicht verbundene Herz-Kreislauf-Erkrankung angeht. Das passt strategisch perfekt zum Stoffwechsel-Geschäft rund um die Blockbuster Mounjaro und Zepbound.
Der Kaufpreis von 14 Dollar pro Aktie liegt zwar 62 Prozent über dem 30-Tage-Durchschnitt, aber nur rund zwei Prozent über dem Schlusskurs vom Vortag – die Ventyx-Aktie war nach Medienberichten bereits um 28 Prozent gesprungen. Der Deal soll in der ersten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden.
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Analyst Carter Gould von Cantor Fitzgerald wertet die Übernahme positiv: „Wir begrüßen, dass Lilly mit vergleichsweise kleinen Beträgen auf potenziell transformative Chancen setzt.“
FDA-Entscheidung voraus
Neben der Übernahme richten sich die Blicke auf eine wichtige Zulassungsentscheidung im ersten Quartal. Die FDA prüft im beschleunigten Verfahren Orforglipron, ein orales GLP-1-Medikament gegen Übergewicht. Leerink-Analyst David Risinger traut dem Präparat bis 2030 einen Umsatz von 20 Milliarden Dollar zu. Die Tablette könnte vor allem Patienten ansprechen, die nach erfolgreicher Gewichtsabnahme mit Spritzen wie Zepbound eine einfachere Erhaltungstherapie suchen.
Am 5. Februar folgen die Quartalszahlen. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 7,48 Dollar – nach 5,32 Dollar im Vorjahr. Für das Gesamtjahr 2026 steht ein Umsatz von 72,8 Milliarden Dollar im Raum, ein Plus von knapp 19 Prozent.
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