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Electronic Arts Aktie: Starke Bookings

Electronic Arts verzeichnet im dritten Quartal ein deutliches Umsatzwachstum, während der Nettogewinn sinkt. Die Zahlen werden von der geplanten milliardenschweren Übernahme überschattet.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Net Bookings steigen um 38 Prozent
  • Nettogewinn fällt deutlich zurück
  • Battlefield 6 als Umsatztreiber
  • Übernahme für 55 Milliarden Dollar geplant

Electronic Arts (EA) hat am Dienstag seine Geschäftszahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Während das Unternehmen bei den Net Bookings dank starker Spiele-Releases ein deutliches Plus verzeichnete, ging das Nettoergebnis im Vergleich zum Vorjahr spürbar zurück. Über dem Zahlenwerk steht die bereits vereinbarte 55-Milliarden-Dollar-Übernahme durch ein Investorenkonsortium, die aktuell den Fokus der Marktteilnehmer bestimmt.

Wichtige Kennzahlen im Überblick:

  • Net Bookings: 3,046 Milliarden USD (+38 % zum Vorjahr)
  • Nettoumsatz: 1,9 Milliarden USD
  • Nettogewinn: 88 Millionen USD (Vorjahr: 293 Mio. USD)
  • Ergebnis je Aktie (EPS): 0,35 USD (Vorjahr: 1,11 USD)
  • Operativer Cashflow: 1,826 Milliarden USD

Battlefield 6 treibt das Geschäft

Das Wachstum bei den Net Bookings um 38 % auf über drei Milliarden US-Dollar ist maßgeblich auf den Erfolg von „Battlefield 6“ zurückzuführen. Der Titel war der meistverkaufte Shooter des Jahres 2025. Auch etablierte Marken wie „EA SPORTS FC“ und „Apex Legends“ trugen zur stabilen Umsatzentwicklung bei.

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Doch wie passt der Gewinnrückgang zum Erfolg der Top-Titel? Trotz des operativen Wachstums sank der Nettogewinn im Berichtsquartal auf 88 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch 293 Millionen US-Dollar verdient. Das Ergebnis je Aktie fiel entsprechend von 1,11 US-Dollar auf 0,35 US-Dollar zurück. Der operative Cashflow blieb mit 1,826 Milliarden US-Dollar jedoch auf einem robusten Niveau.

Milliarden-Übernahme im Fokus

Die aktuellen Geschäftszahlen werden von den strategischen Plänen des Konzerns überlagert. EA hatte bereits im September 2025 bekannt gegeben, eine endgültige Vereinbarung zur Übernahme durch eine Investorengruppe unterzeichnet zu haben. Die Transaktion bewertet das Unternehmen mit einem Enterprise Value von rund 55 Milliarden US-Dollar. Aufgrund dieser hängigen Fusion verzichtete das Management am Dienstag auch auf die übliche Telefonkonferenz für Analysten.

Für die Aktionäre gibt es neben den Übernahmeplänen eine Quartalsdividende von 0,19 US-Dollar je Aktie. Diese wird am 18. März 2026 an alle Anleger ausgezahlt, die zum Stichtag am 25. Februar 2026 im Aktienregister eingetragen sind. Der Abschluss der Übernahme wird für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 erwartet, sofern die üblichen Abschlussbedingungen und regulatorischen Genehmigungen erfüllt werden.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.