Electro Optic Systems hat turbulente Wochen hinter sich, doch jetzt holt das Management zum großen strategischen Rundumschlag aus. Mit der Beilegung eines lästigen Rechtsstreits und einer gleichzeitigen Übernahme in Großbritannien räumt das Verteidigungsunternehmen zwei massive Unsicherheitsfaktoren aus dem Weg und setzt auf Angriff. Ist das der lang ersehnte Startschuss für eine nachhaltige Erholung nach dem jüngsten Kursrutsch oder nur ein kurzes Aufbäumen?
Schlussstrich unter die Vergangenheit
Jahrelang lastete eine Untersuchung der australischen Börsenaufsicht ASIC wie ein Damoklesschwert über dem Unternehmen. Im Kern ging es um die Informationspflichten bezüglich der Umsatzprognose aus dem Jahr 2022. Nun herrscht endlich Klarheit: Das Unternehmen einigte sich auf eine vorgeschlagene Zivilstrafe von 4 Millionen australischen Dollar.
Zwar muss das Bundesgericht dieser Summe noch formal zustimmen, doch für Anleger ist die Botschaft entscheidend: Die juristische Unsicherheit, die wie ein Schatten über der Governance lag, ist beseitigt. Das Management kann sich nun wieder voll auf das operative Geschäft konzentrieren, statt Ressourcen für die Vergangenheitsbewältigung zu binden.
Offensive in Großbritannien
Gleichzeitig schaltet der Konzern in den Angriffsmodus. Für 5,5 Millionen Euro (rund 10 Millionen AUD) – finanziert aus den laufenden Barreserven – sicherte man sich das „Interceptor“-Geschäft der britischen MARSS Group. Dieser Zukauf ist weit mehr als nur eine technische Ergänzung im Bereich der kinetischen Drohnenabwehr.
Die Akquisition fungiert als direkter Türöffner zum strategisch enorm wichtigen britischen Verteidigungsmarkt. In Kombination mit den bestehenden Waffensystemen positioniert sich Electro Optic Systems damit breiter im internationalen Wettbewerb.
Bodenbildung in Sicht?
Untermauert werden diese Schritte durch den bereits im Oktober gesicherten 108-Millionen-AUD-Vertrag für das australische Projekt „Land 400 Phase 3“, der eine stabile Umsatzbasis bis 2027 garantieren soll.
Der Markt reagierte am Freitag erleichtert auf diesen Doppelschlag aus interner Bereinigung und externer Expansion: Die Aktie konnte sich am Freitag mit einem Plus von 2,35 % auf 2,61 Euro leicht erholen. Angesichts des massiven Einbruchs von über 30 % im letzten Monat suchen Anleger nun händeringend nach Anzeichen für einen stabilen Boden.
Electro Optic Systems macht derzeit offensichtlich „Klar Schiff“. Die teure, aber notwendige Einigung und die Integration der neuen UK-Technologie legen das Fundament für das Jahr 2026. Investoren werden nun genau beobachten, wie schnell sich die neuen Assets monetarisieren lassen.
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