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Electro Optic Systems Holdings Aktie: Beeindruckende Verkaufszahlen!

Der australische Rüstungstechnologe verzeichnet einen massiven Auftragsboom, der den Aktienkurs befeuert. Die operative Profitabilität könnte 2026 erreicht werden.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Auftragsbestand verdreifacht sich auf 459 Millionen AUD
  • Aktie legt nach Jahreszahlen über 13 Prozent zu
  • Übernahme stärkt KI-Kompetenz für Drohnenabwehr
  • Operative Gewinnschwelle für 2026 angestrebt

Der australische Rüstungstechnologie-Spezialist Electro Optic Systems verzeichnet einen massiven Kurssprung. Die Aktie legte am Mittwoch um über 13 Prozent auf 8,30 australische Dollar zu. Auslöser sind die Jahreszahlen für 2025 und vor allem ein dramatisch gewachsenes Auftragspolster. Während das operative Geschäft noch Verluste schreibt, könnte die Trendwende 2026 gelingen.

Zahlen zeigen Übergangsjahr

Das Unternehmen meldete für 2025 einen Nettogewinn von 18,61 Millionen australischen Dollar. Allerdings resultiert dieser Gewinn hauptsächlich aus dem Verkauf der Tochter EM Solutions, der 91 Millionen Dollar einbrachte. Der Umsatz aus dem fortgeführten Geschäft sank auf 128,5 Millionen Dollar, da ältere Verträge ausliefen. Operativ verzeichnete der Konzern einen EBITDA-Verlust von 24 Millionen Dollar.

Positiv: Die Bruttomarge verbesserte sich deutlich auf 63 Prozent. Die Bilanz zeigt sich mit über 106 Millionen Dollar Cash und vollständig getilgten Schulden solide. Zusätzlich sicherte sich das Management eine neue Kreditlinie über 100 Millionen Dollar für weiteres Wachstum.

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Auftragsbestand verdreifacht

Der Schlüssel zur aktuellen Kursrally liegt im explodierten Auftragsbestand. Dieser stieg bis Ende 2025 auf 459 Millionen australische Dollar – mehr als dreimal so viel wie im Vorjahr mit 136 Millionen. Im Laufe des Jahres unterzeichnete Electro Optic Systems 18 neue Verträge mit einem Gesamtvolumen von rund 420 Millionen Dollar.

CEO Andreas Schwer will 40 bis 50 Prozent dieses Auftragsbestands im Jahr 2026 in Umsatz umwandeln. Das entspräche Erlösen zwischen 180 und 230 Millionen australischen Dollar – genug, um die Gewinnschwelle zu erreichen. Ein Highlight ist ein 71-Millionen-Euro-Exportauftrag mit den Niederlanden für ein 100-Kilowatt-Hochenergie-Lasersystem. Einen bedingten 80-Millionen-Dollar-Laservertrag in Südkorea hat das Management nach kritischer Prüfung durch Grizzly Research vorerst aus der Planung genommen.

Übernahme stärkt KI-Kompetenz

Strategisch positioniert sich Electro Optic Systems durch die kürzlich abgeschlossene Übernahme der MARSS Group für 36 Millionen US-Dollar plus leistungsabhängige Komponenten. Damit integriert der Konzern KI-Fähigkeiten und das NiDAR-Kommando-und-Kontroll-System in sein Drohnenabwehr-Portfolio. Die Fokussierung auf hochmargige Verteidigungstechnologien, insbesondere gerichtete Energiewaffen, gibt der weiteren Entwicklung eine klare Richtung. Mit dem gefüllten Auftragspolster und der erwarteten Umsatzausweitung 2026 könnte der operative Turnaround gelingen.

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