Elbit Systems profitiert massiv von der weltweiten Aufrüstung. Der Rüstungskonzern meldet für das zweite Quartal 2026 ein deutliches Plus bei Umsatz und Gewinn. Besonders die Nachfrage nach Laser-Abwehr und autonomen Systemen treibt das Geschäft an.
Der Umsatz stieg auf 2,29 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Zuwachs von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Nettogewinn nach GAAP-Standard kletterte parallel dazu um 38 Prozent auf 173,6 Millionen US-Dollar.
Der Auftragsbestand erreichte mit 32 Milliarden US-Dollar einen historischen Höchststand. Rund 73 Prozent dieser Aufträge stammen von Kunden außerhalb Israels. Europa erweist sich dabei als Wachstumsmotor mit zweistelligen Raten.
Laser-Technik und Automatisierung
Knapp 42 Prozent des Bestands will Elbit noch bis Ende 2027 abarbeiten. Das sorgt für eine hohe Planungssicherheit beim künftigen Umsatz. Das Management nutzt die volle Auslastung, um die eigene Produktion weiter zu automatisieren.
Elbit setzt verstärkt auf Hochenergie-Lasersysteme. Diese luftgestützten Hochleistungslaser sollen Hubschrauber und Kampfjets vor Drohnen schützen. Der Konzern sieht hier einen entscheidenden technologischen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz.
Globale Expansion
Im gleichen Schritt vergrößert Elbit seine globale Infrastruktur. In Europa entsteht derzeit ein neues Werk für unbemannte Flugsysteme. Elbit hält an diesem Standort eine Mehrheitsbeteiligung von 51 Prozent.
Der Fokus liegt nun auf der Skalierung der Fertigung. Die Inbetriebnahme des neuen europäischen UAV-Werks wird zeigen, wie schnell Elbit den Backlog in Cashflow umwandelt. Bis Ende 2027 müssen Aufträge im Milliardenwert ausgeliefert werden.
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